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Aktuelle Ausstellung

Terror in der Provinz Brandenburg -
Frühe Konzentrationslager in den Jahren 1933/1934

20. Januar bis 8. März 2015

Titelbild der Ausstellung "Terror in der Provinz Brandenburg. Frühe Konzentrationslager in den Jahren 1933/1934"Neues Fenster: Bild vergrößernLandtagsvizepräsident Dieter Dombrowski eröffnete am 20. Januar 2015 im Foyer des Landtages die Ausstellung „Terror in der Provinz Brandenburg - Frühe Konzentrationslager in den Jahren 1933/1934“.

Nachdem in Berlin die Ernennung des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler am 30. Januar 1933 von den Nationalsozialisten mit großen Kundgebungen propagandistisch gefeiert wurde, setzte in den folgenden Tagen und Wochen überall im Deutschen Reich die Verfolgung der politischen Gegner der neuen Regierung ein. Örtliche SA-Standarten, SS und Polizei verschleppten überwiegend Kommunisten und Sozialdemokraten, darunter auch viele Abgeordnete von Stadt- und Landesparlamenten in provisorische Haftstätten.

Bis zum Sommer 1933 entstanden allein in der damaligen Provinz Brandenburg neun Konzentrationslager. Genutzt wurden leerstehende Fabrikgebäude, Garagen, alte Schulen oder Keller. Viele der Inhaftierten überlebten die Torturen nicht. Die frühen Lager entstanden vor den Augen der Öffentlichkeit. Lokalzeitungen berichteten breit über die Verhaftungen und Konzentrationslager. Die meisten dieser frühen Konzentrationslager sind heute vergessen.

Die Wanderausstellung „Terror in der Provinz Brandenburg – Frühe Konzentrationslager 1933/34“ der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten/Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen thematisiert wichtige Ereignisse der Jahre 1933 und 1934 und zeigt deren Auswirkungen in der Provinz Brandenburg. Die frühen Konzentrationslager der Provinz Brandenburg in Alt-Daber bei Wittstock, Börnicke bei Nauen, Brandenburg/Havel, Havelberg, Meissnershof bei Velten/Hennigsdorf, Oranienburg, Perleberg, Senftenberg und Sonnenburg werden durch zeitgenössische Dokumente und bewegende biografische Schilderungen zurück in das historische Bewusstsein des Landes gerufen.

Weitere Informationen und Impressionen zur Ausstellung "Terror in der Provinz Brandenburg - Frühe Konzentrationslager in den Jahren 1933/1934"

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Alter Markt 1
14467 Potsdam

oeffentlichkeitsarbeit@ landtag.brandenburg.de
Telefon: 0049 (331) 966 -1250
Fax: 0049 (331) 966 -1286

Besucherinformation

Der Besuch der Ausstellung im Foyer des Landtag Brandenburg ist ohne Voranmeldung möglich. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen.

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Ein Ausschnitt aus dem Potsdamer Stadtplan skizziert die Anfahrt zum Landtag.Neues Fenster: Bild vergrößern

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