Ausstellung "Lausitz - Landschaft mit neuem Gesicht"
25. Januar bis 22. März 2011
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Tagebaurestlandschaft Landtagsvizepräsidentin Gerrit Große hat am 25. Januar 2011 im Präsidialbereich des Landtages die Ausstellung „Lausitz – Landschaft mit neuem Gesicht“ eröffnet. Wirtschaftsminister Ralf Christoffers sprach anlässlich der Ausstellungseröffnung ein Grußwort. Noch bis zum 22. März 2011 sind die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien des Künstlers Alexander Schippel auf dem Potsdamer Brauhausberg zu sehen. Die Werkreihe reflektiert Lausitzer Zeitgeschichte, Landschaftsbilder im Braunkohlerevier, Aspekte wie die Umsiedlung von Orten, die Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften sowie die touristische und kulturelle Zukunft der Region: ein europäisches Energiezentrum im Wandel.
In einem reichlichen Jahrhundert wurde hier die Landschaft umgepflügt, wurde das, was die Erde in Jahrmillionen verbarg, zum Reichtum einer stolzen Region. Die Lausitz war eine der Schlagadern deutscher Industriegeschichte und der größte Energieversorger der DDR.
Auch heute prägt die Energiewirtschaft und deren Geschichte die Region. Im Rück- und Umbau des fossilen Zeitalters verändern sich zugleich Landschaft und Siedlungsweise. Die Nachkohle-Landschaft ist schon auf den Reißbrettern und in Form von Modellen zu besichtigen. Doch den Menschen stecken die Tagebaue in den Knochen, deren Spuren im Kopf und in der Landschaft.
In der Ausstellung und im gleichnamigen Buch „Lausitz - Landschaft mit neuem Gesicht" werden in Fotografien von Alexander Schippel die Umbrüche der Region erzählt und eingefangen. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotos des Künstlers verewigen Momentaufnahmen des Wandels.
Fotograf Alexander Schippel präsentiert die „Lausitz – Landschaft mit neuem Gesicht“ im Landtag
Impressionen der Ausstellungseröffnung "Lausitz - Landschaft mit neuem Gesicht"
Bildergalerie: Ausstellungseröffnung "Lausitz - Landschaft mit neuem Gesicht"
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