Bürgerfest auf der Glienicker Brücke
Tausende Brandenburger und Berliner feierten das 20-jährige Jubiläum der Öffnung des legendären Grenzüberganges an der Glienicker Brücke. Die Verbindung zwischen Potsdam und Berlin über die Havel war einen Tag nach dem Fall der Berliner Mauer geöffnet worden.
Landtagspräsident Gunter Fritsch (r.) eröffnet das Bürgerfest auf der Glienicker Brücke. Landtagspräsident Gunter Fritsch und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eröffneten das Fest von Landtag, Landesregierung und der Stadt Potsdam, bei dem die Geschichte des Bauwerkes im Mittelpunkt stand. Landtagspräsident Gunter Fritsch würdigte die friedliche Revolution als großen und eigenen Verdienst der Bürgerinnen und Bürger der DDR. Der Mauerfall sei für Potsdam wie für ganz Ostdeutschland der Höhepunkt einer ganzen Kette von Ereignissen gewesen. Er hob auch die historische Bedeutung der Glienicker Brücke hervor: „Sie steht für Teilung und Wiedervereinigung, für kalten Krieg und friedliches Zusammenwachsen. Schließlich gelang mit der deutschen Wiedervereinigung auch ein entscheidender Brückenschlag für ein vereintes Europa.“ Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit freute sich darüber, dass die Region des Südwestens Berlins und Potsdam wieder zu dem einheitlichen Raum zusammengewachsen seien.
Das Bürgerfest endete mit einem großen Feuerwerk. Danach folgten Beiträge von Zeitzeugen und abwechslungsreiche musikalische Programmpunkte. Anschließend wurde mit einer audiovisuellen Performance die Geschichte der Glienicker Brücke nachempfunden. Den Abschluss bildete ein beeindruckendes Feuerwerk.
Bürgerfest auf der Glienicker Brücke
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