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Die Spende

Alter MarktNeues Fenster: Bild vergrößernFreilegung von Bodendenkmälern auf dem Alten Markt in Potsdam Das Verfahren ist seit Beginn von einer lebhaften öffentlichen Diskussion innerhalb der Potsdamer Bürgerschaft begleitet worden. So konnte sich schon aufgrund der heftiger werdenden Diskussionen die Potsdamer Stadtverordneten in zwei Abstimmungen Ende 2006 nicht über die Auslegung des von der Stadtverwaltung erarbeiteten und mit dem Land abgestimmten Bebauungsplan-Entwurfes SAN-P Nr. 10 verständigen. Um sich an einem Votum der Potsdamer Bevölkerung orientieren zu können, beschlossen die Potsdamer Stadtverordneten, eine Bürgerbefragung zu dem Großprojekt durchführen zu lassen. An dieser Befragung nahmen 46,1 % der Wahlberechtigten Potsdamer teil. 42,8 % der teilnehmenden Bürger stimmten für den Standort auf dem Areal des ehemaligen Stadtschlosses. Am 31. Januar 2007 stimmten die Potsdamer Stadtverordneten angesichts dieses Ergebnisses schließlich mehrheitlich dem Bebauungsplan für einen Landtagsneubau am Alten Markt zu. Allerdings blieb die äußere Form des Gebäudes ein ungelöster Streitpunkt. So wurde von Teilen der Potsdamer Bevölkerung öffentlichkeitswirksam der Wiederaufbau des Stadtschlosses nach historischem Vorbild gefordert und für diesen Zweck um Spenden geworben.


Landtagspräsident Fritsch begrüßt den Beschluss des Potsdamer Stadtparlaments zum Landtagneubau und dankt den Potsdamer Bürgern für ihre Mithilfe

Beschlüsse der Stadt Potsdam zum Landtagsneubau

Ergebnisse der Bürgerbefragung 2006 zum Standort eines neuen Landtages

Am 27. November 2007 informierten der Finanzminister und Prof. Hasso Plattner die Öffentlichkeit über eine Spende der Hasso-Plattner-Förderstiftung in Höhe von 20 Millionen € an das Land Brandenburg. Die Spende ist vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatte ausdrücklich "zur größtmöglichen Wiederannährung des Landtagsgebäudes an Gliederung und Erscheinung der äußeren historischen Fassade des Potsdamer Stadtschlosses unter Einsatz vorhandener historischer Bauteile bzw. erforderlichenfalls von Nachfertigungen einzusetzen".

Landtagspräsident Gunter Fritsch: „Das Landtagsgebäude wird funktional in historischem Gewand.“

Präsidium des Landtages befasste sich mit aktuellem Stand zum Landtagsneubau

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