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Preisverleihung des 57. Europäischen Wettbewerbes im Landtag

Brandenburger Schüler mit neuem Mut zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Neues Fenster: Bild vergrößern Landtagspräsident Gunter Fritsch und der Minister für Bildung, Jugend und Sport Holger Rupprecht haben am Montag, dem 10. Mai 2010, die 55 Landespreisträgerinnen und -preisträger des 57. Europäischen Wettbewerbs ausgezeichnet. Der Wettbewerb stand im europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ unter dem Leitmotiv „Mit neuem Mut“. Im Rahmen der festlichen Auszeichnungsveranstaltung im Plenarsaal des Landtages verwies der Landtagspräsident auf die Kraft der europäischen Tradition der Solidarität: „Die Erfolgsgeschichte der  europäischen Integration hat bewiesen, dass wir keineswegs verzagen müssen, wenn es um die Ungerechtigkeit von heute geht.“
Dabei seien Zusammenhalt und Solidarität keine Einbahnstraßen: „Wenn ich zu Recht erwarte, dass der Stärkere mir hilft, wenn ich einmal in Not bin, dann muss ich auch bereit sein, selbst zu helfen, wenn ich dazu in der Lage bin. Das gilt auf dem Pausenhof genauso wie in unserer Gesellschaft. Die gegenwärtige Debatte um die Griechenlandhilfe ist ein beredtes Beispiel dafür”, so Fritsch.

Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport, brachte seine Freude zum Ausdruck: „Die ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer haben das Thema des Wettbewerbs sehr konkret auf ihre jeweilige Situation übertragen und sich Gedanken zur Überwindung sozialer Ausgrenzung oder zur Integration von Zuwanderern gemacht – das ist ein Zeichen dafür, dass soziale Verantwortung und die Orientierung auf Werte wie Gerechtigkeit und Toleranz unseren Jugendlichen viel bedeuten."

Neues Fenster: Bild vergrößern Neun Arbeiten aus Brandenburg haben zudem einen Bundespreis zuerkannt bekommen. Der Europäische Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten ist der älteste Schülerwettbewerb in der Bundesrepublik. Er soll Interesse an europäischen Fragen wecken sowie Kenntnisse und Zusammenhänge der europäischen Einigung vermitteln. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen.
Die vielfältigen Wettbewerbsaufgaben konnten bildnerisch oder schriftlich umgesetzt werden. In diesem Jahr beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa mit dem Teufelskreis der Kinderarbeit, der Lage von Migranten in Europa und der Ungleichverteilung von Lebenschancen. In Brandenburg beteiligten sich mehr als 500 Schülerinnen und Schüler mit insgesamt 51 Gruppen- und 364 Einzelarbeiten.

Preisverleihung 57. Europäischer Wettbewerb

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