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Ehrenmedaille des Landtages erstmals verliehen

Die erste Festveranstaltung im neuen Plenarsaal nach der feierlichen Einweihung des Parlamentsneubaus galt ihnen: 29 Bürgerinnen und Bürgern mit Verdiensten im oder für das Land Brandenburg. Heute wurden Sie von Landtagspräsident Gunter Fritsch und Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen mit der Medaille des Landtages Brandenburg zur Anerkennung von Verdiensten für das Gemeinwesen im Beisein von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Verfassungsgerichtspräsident Jes Möller ausgezeichnet.

 

Damit erfolgte die Ehrung erstmals nach der Beschlussfassung im Plenum am 6. Juni 2013. Zu den Verdiensten zählen sowohl Leistungen im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, als auch besonders belastende Tätigkeiten, wie der Einsatz in Krisen- und Konfliktgebieten oder als Unfallhelfer, sowie Tätigkeiten unter Einsatz des Lebens, wie im Munitionsbergungsdienst oder als Soldatin oder Soldat in einem Auslandseinsatz.

 

In seiner Rede verwies Parlamentspräsident Fritsch auf das 25-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution und betonte die Bedeutung einer von Mitgestaltungswillen geprägten Gesellschaft. Direkt an die Geehrten gewandt sagte er: „Jeder noch so kleine Beitrag für ein friedliches und kooperatives Miteinander ist ein wichtiger Baustein für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie alle werden heute ausgezeichnet, weil Sie sich aktiv engagieren und im positiven Sinne einmischen oder lebenswichtige Hilfe geleistet haben, wenn andere gezögert hätten. Ich freue mich, dass wir Ihr selbstloses Handeln nunmehr auch mit der neugeschaffenen Medaille des Landtages angemessen würdigen - und damit die wichtige Anerkennungskultur im Land Brandenburg auf parlamentarischer Ebene unterstützen können. Stellvertretend für alle Engagierten gilt Ihnen der höchste Respekt aller Abgeordneten.“

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte: „In Brandenburg ist in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Kultur des bürgerschaftlichen Engagements entstanden. Ein Drittel aller Brandenburgerinnen und Brandenburger ist heute ehrenamtlich engagiert – in sozialen und karitativen Einrichtungen, in Sport und Kultur, in der Jugendarbeit, in Bürgerinitiativen und vielen anderen Bereichen. Ich danke aber auch ausdrücklich den Bürgerinnen und Bürgern, die sich gegen das Hochwasser im vergangenen Juni stemmten. Es gibt viele Möglichkeiten, sich um unser Gemeinwesen verdient zu machen. Die ehrenamtlich Tätigen sind Vorbilder in unserer Gesellschaft. Und genau solche Menschen brauchen wir in Brandenburg.“

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