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Landtagspräsident Gunter Fritsch und Ministerpräsident Matthias Platzeck rufen auf
zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

In einer gemeinsamen Erklärung haben Landtagspräsident Gunter Fritsch und Ministerpräsident Matthias Platzeck zur diesjährigen Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im Land Brandenburg aufgerufen. Sie geben damit den Startschuss für die bundesweite Sammelaktionen vom 27. Oktober bis 25. November. Fritsch, der auch Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist, teilt mit, dass das gesammelte Geld auch im vergangenen Jahr geholfen habe, Schicksale zu klären. Aber auch die Sanierung und Instandhaltung von Kriegsgräberstätten könne mit dem Geld finanziert werden. Bei diesen Arbeiten im In- und Ausland werden auch im Jahr 2008 wieder viele Jugendliche und andere Freiwillige mithelfen. Der Schirmherr des Landesverbandes Brandenburg Ministerpräsident Platzeck sieht gerade in der friedenspädagogischen Arbeit des Volksbundes einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Nach den Worten des Ministerpräsidenten wird damit ein ganz entscheidender Beitrag zur Versöhnung und Toleranz geleistet sowie das mahnende Gedenken an die Opfer bewahrt. Die bundesweite Auftaktveranstaltung findet am 28. Oktober, 15:30 Uhr in der Französischen Friedenskirche in Berlin statt. Dort wird auch die Arbeit der Denkwerkstatt in Halbe und der Jugendbegegnungsstätte Golm vorgestellt. Eine weitere große Sammelaktion ist für den 10. November in Potsdam geplant. Dort soll gemeinsam mit prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Zentrum der Landeshauptstadt gesammelt werden. Eine gesonderte Einladung dazu folgt.

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