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Leiterin/des Leiters Parlamentarischen Beratungsdienstes

Die Landtagsverwaltung ist Dienstleisterin  für das Parlament sowie die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg. Aufgabe der Landtagsverwaltung ist es, den möglichst reibungslosen Ablauf des parlamentarischen Betriebes sicherzustellen und die organisatorischen, personellen, technischen und materiellen Voraussetzungen für die Arbeit der Abgeordneten im Landtag zu schaffen, soweit dies nicht Aufgabe der Fraktionen ist.

Im Landtag Brandenburg ist die Stelle

der Leiterin/des Leiters des Parlamentarischen Beratungsdienstes

zu besetzen. Die Stelle ist mit Besoldungsgruppe B 2 bewertet.

Aufgabengebiet:

Beim Parlamentarischen Beratungsdienst (PBD) handelt es sich um eine eigenständige Arbeitseinheit innerhalb der Landtagsverwaltung, die den Präsidenten des Landtags, die Ausschüsse und sonstigen Gremien sowie die Fraktionen in rechtlichen Fragen berät und bei ihrer parlamentarischen  Arbeit unterstützt. Er fertigt insbesondere Rechtsgutachten und Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen und anderen parlamentarischen Initiativen und erarbeitet Informationen zur aktuellen Rechtsentwicklung im Bund, in den Ländern und in der Europäischen Union.

Bei der Ausübung seiner Tätigkeit ist der PBD unabhängig und an Weisungen nicht gebunden; gleichzeitig ist er zu strikter Neutralität verpflichtet. In dienstlicher und organisatorischer Hinsicht untersteht er der Aufsicht des Direktors des Landtags.

Näheres zu den Aufgaben, der Arbeitsweise und der Stellung des PBD hat das Präsidium des Landtags in einer Richtlinie festgelegt, die auf der Internetseite des Landtags Brandenburg eingesehen werden kann (http://www.landtag.brandenburg.de).

Zusätzlich ist der Leiterin/dem Leiter des PBD die Kontakt- und Informationsstelle des Landtags mit Sitz in Brüssel unterstellt. Sie unterstützt die Abgeordneten dabei, die Vielzahl von Informationen, die auf EU-Ebene entstehen, zu sichten und zu verarbeiten. Aktuelle Dokumente der EU-Organe werden aufbereitet, gebündelt und – soweit sie für das Parlament relevant sind – mit rechtlichen Stellungnahmen versehen. Ziel ist es, die Abgeordneten möglichst frühzeitig über Entwicklungen und Tendenzen auf europäischer Ebene zu unterrichten.

Anforderungen:

Bewerberinnen und Bewerber müssen die Befähigung zum Richteramt haben und mindestens ein Prädikatsexamen vorweisen. Unverzichtbare Voraussetzung sind fundierte, durch die bisherige Berufstätigkeit nachgewiesene Kenntnisse im Staats- und Verfassungsrecht. Wünschenswert sind Kenntnisse des EU-Rechts. Darüber hinaus sollten Sie über vielseitige Rechtskenntnisse sowie Neigung und Fähigkeit zu wissenschaftlicher Arbeit verfügen. Eine klare und verständliche Sprache (schriftlich und mündlich) wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Um dies beurteilen zu können, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung eine Arbeitsprobe oder eine Liste Ihrer Veröffentlichungen beizufügen.

Es wird erwartet, dass Sie langjährige Berufserfahrung aufweisen können, gern im Bereich der Gesetzgebung, in der Rechtsprechung oder in Forschung und Lehre. Vorteilhaft wäre es, wenn Sie bereits Leitungsverantwortung wahrgenommen hätten.

Wegen der unterschiedlichen Interessenlagen der am parlamentarischen Entscheidungsprozess Beteiligten wird eine verantwortungsbewusste und souveräne Persönlichkeit mit ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit, hoher Beratungskompetenz und umfassender Kooperationsbereitschaft gesucht. Sie sollten sich zudem durch sicheres, kompetentes und zugleich freundliches und umgängliches Auftreten auszeichnen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

Landtag Brandenburg
Referat V 1
Herrn Tiggelkamp – persönlich –
Postfach 60 10 64
14410 Potsdam
(Sitz: Alter Markt 1, 14467 Potsdam).

Der Bewerbung ist eine Beurteilung beizufügen, die nicht älter als ein Jahr sein sollte; gegebenenfalls ist eine aktuelle Beurteilung kurzfristig nachzureichen. Außerdem wird um eine schriftliche Einverständniserklärung gebeten, mit der Sie der Einsicht in Ihre Personalakte zustimmen.

Es werden alle Bewerbungen berücksichtigt, die bis zum 24. August 2014 eingehen. Die Landtagsverwaltung ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Aushilfen im Besucherdienst

Die Verwaltung des Landtages Brandenburg sucht fortlaufend Aushilfen für die Führung von Besuchergruppen. Der Einsatz erfolgt an wenigen Tagen im Monat im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung.

Aufgaben:

  • Führung von Besuchergruppen durch den Landtag (insbesondere von Jugendlichen und Bildungsreisenden aus Brandenburg und den anderen Bundesländern)

Anforderungen:

  • Fundierte Kenntnisse über die Arbeit des brandenburgischen Landesparlaments, über den politischen Aufbau des Landes, über die Funktion von Fraktionen, Parteien und über die Geschichte des Parlamentsgebäudes
  • Freundliches und sicheres Auftreten vor größerem Personenkreis, insbesondere vor Schulklassen

Vergütung: 10,80 Euro brutto pro Stunde

Anfragen an: Frau Stieler, Tel. 0331 966-1253 oder oeffentlichkeitsarbeit@landtag.brandenburg.de

Zusatzinformationen

Landtag Brandenburg
Verwaltung
Herrn Tiggelkamp, persönlich
Postfach 601064
14410 Potsdam