Gemeinsame Pressemitteilung des Finanzministeriums und des Landtages Brandenburg mit der BAM Deutschland AG

Parlamentsneubau an Landtagspräsident Fritsch übergeben

Als künftiger Hausherr hat Landtagspräsident Gunter Fritsch heute den symbolischen Schlüssel für das neue Parlamentsgebäude in Potsdams Mitte von Finanzminister Dr. Helmuth Markov entgegengenommen. Damit wurde der Landtagsneubau endgültig vom Auftraggeber an den zukünftigen Nutzer übergeben.

Finanzminister Dr. Helmuth Markov, der auf Seiten des Landes Brandenburg den Neubau verantwortlich begleitete, sagte: „Dank an alle, die diesen Bau bewegt haben. Es ist ein denkwürdiger Tag für die Landeshauptstadt Potsdam und das Land Brandenburg insgesamt. Nach jahrelangen leidenschaftlichen Debatten um diesen Ort und dieses Gebäude, übergeben wir es nun an den Nutzer, den Landtag Brandenburg und an den Landesrechnungshof. Viele haben sich an diesem Projekt gerieben, haben dafür leidenschaftlich gekämpft oder es emotional kritisiert – und einige Diskussionen dauern bis heute an. Das zeigt: Der Landtag erhält ein wunderbares Gebäude, das zugleich Ergebnis der Debatten und bald der Ort für die Debatten in Brandenburg ist. Das Ministerium der Finanzen reicht damit den Staffelstab in Form des Schlüssels für dieses Haus an die Legislative weiter.“

Im Rahmen der Schlüsselübergabe sagte Landtagspräsident Fritsch: „Die wachsende Vorfreude auf die neue Arbeitsstätte ist sowohl bei den Mitgliedern des Landtages als auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktionen und der Landtagsverwaltung zu spüren. Diese ist absolut berechtigt – das moderne und funktionale Innenleben hinter der historischen Fassade erlaubt es, den Parlamentsbetrieb unter bestmöglichen Bedingungen zu bewältigen. Schon jetzt freue ich mich sehr auf das Eröffnungswochenende am 18. und 19. Januar, wenn zuallererst die Bürgerinnen und Bürger in ihrem neuen Parlament im Herzen der Landeshauptstadt zu Gast sein werden. Ich wünsche mir, dass der Probebetrieb in den kommenden Wochen genauso erfolgreich verläuft wie der Endspurt der Bauarbeiten. Doch zunächst ist heute der Tag, um Architekt Prof. Dr. Kulka, dem bauausführenden Unternehmen BAM und dem Finanzministerium für ihre großartigen Leistungen herzlich zu danken.“

Der Vorstandsvorsitzende der BAM Deutschland AG, Alexander Naujoks äußerte sich für das bauausführende Unternehmen: „Diese Schlüsselübergabe ist für die BAM Deutschland AG in dreifacher Hinsicht eine besondere: Zum einen ist es immer ein schöner Tag, ein Feiertag, wenn die Bauarbeiten erfolgreich abgeschlossen sind und die Nutzer das neue Haus in Besitz nehmen können. Zum zweiten werden wir mit dieser Schlüsselübergabe Potsdam nicht verlassen, sondern unsere Tochterfirma BAM Immobiliendienstleistungen wird das Gebäude in den nächsten 30 Jahren betreiben, so dass wir sehr eng mit unserem Bau und insbesondere mit der Landtagsverwaltung verbunden bleiben werden. Und zum dritten: dies ist für die BAM Deutschland AG neben vielen, vielen anderen Bauvorhaben das erste Parlamentsgebäude, das wir errichtet haben, insofern können wir auch für uns eine gewisse Premiere konstatieren, die uns aufgrund des Erfolges dieser Baustelle wirklich auch stolz macht. Ich wünsche den Mitgliedern und Mitarbeitern des Parlaments und des Landesrechnungshofes beste Arbeitsbedingungen und viel Freude an diesem neuen, modernen Haus in seinem historischen Gewand.“

Bevor die Parlamentsmitglieder und Mitarbeiter Mitte Dezember ihre neuen Büros und Arbeitsräume beziehen können, muss ein zweimonatiger Probebetrieb absolviert werden, um den reibungslosen Ablauf der Parlamentsprozesse ab Januar sicherzustellen. So werden die kommenden Wochen unter anderem dazu dienen, die rund 400 Büros, die Konferenzräume sowie die Lobby und die Caféteria zu möblieren. Es schließen sich aufwändige Verkabelungsarbeiten an, während Tischlerarbeiten die Ausstattung der Bibliothek und der parlamentarischen Geschäftsstelle komplettieren. Eine große Herausforderung stellen der Umzug und die Einrichtung des gesamten  IT-Equipments und insbesondere der Server- und Netzwerktechnik dar. Nicht zuletzt muss die Einrichtung der Telefonanlage sowie der Druck- und Kopiertechnik erfolgen. Die Simulation von Plenarsitzungen sowie der Probetrieb in den Sitzungsräumen sollen indes mögliche letzte Störfaktoren beseitigen.

Detaillierte Hintergrundinformationen zum ÖPP-Projekt Landtagsneubau sind dieser Pressemitteilung beigefügt.

Ein 360°-Blick auf das neue Parlamentsgebäude und sein Umfeld ermöglicht die Homepage des Finanzministeriums:

http://www.mdf.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.224141.de


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