Anhörung zur Sozialstudie über Opfer des SED-Regimes im Hauptausschuss

Symbolbild: Sitzung des HauptausschussesPotsdam, 10. Mai 2021. Der Hauptausschuss führt am Mittwoch eine Anhörung zu der „Studie zu aktuellen Lebenslagen von Menschen aus dem Land Brandenburg, die in der SBZ/DDR politisch verfolgt wurden oder Unrecht erlitten und deren mitbetroffenen Familien (Sozialstudie)“ durch. Die Sitzung findet im Plenarsaal statt und wird live übertragen.

Die Studie war angesichts des Wissensdefizits über die Situation der Betroffenen auf Initiative des Landtages durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur LAkD, Dr. Maria Nooke, konzipiert und in Auftrag gegeben worden. Die Untersuchung wurde vom Berliner Institut für Sozialforschung (BIS) in den Jahren 2019/2020 durchgeführt. Sie befasst sich mit den heutigen Lebenslagen der Betroffenen wie Einkommen, Bildung, Beruf, Gesundheit, den Repressionserfahrungen in der SBZ/DDR und deren Folgen sowie den Erfahrungen mit Rehabilitierung und Entschädigung.

Zur Anhörung sind die folgenden Gäste eingeladen:

  • Prof. Dr. Jörg Frommer, Universität Magdeburg, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie;
  • Petra Morawe, Referentin für Rehabilitierung und Entschädigung, Bürgerberatung und Beratung öffentlicher Stellen der LAkD von 2010 bis 2019;
  • Frank Hentschel;
  • Dieter Dombrowski, Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG);
  • Tatjana Sterneberg, Vereinigung 17. Juni 1953 e. V.;
  • Rüdiger Sielaff, Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder);
  • Manina Miltz-Kulowatz, Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg.

Die vollständige Tagesordnung der Sitzung findet sich hier:

Zum Livestream geht es hier: www.live.landtag.brandenburg.de


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