Beim 21. Landestreffen „Schule ohne Rassismus“ mahnt Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke Haltung im Alltag an

Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 21. Landestreffens der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ 2019Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 21. Landestreffens der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ 2019Potsdam, 4. November 2019. Unter dem Motto „Grenzen überwinden – Akteur*innen verbinden“ nehmen heute im Landtag Brandenburg etwa 130 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aus etwa 30 Schulen am 21. Landestreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ teil. „Heute kommen Schüler und Lehrkräfte zusammen, die sich an ihren Schulen selbstbestimmt und freiwillig dafür entschieden haben, gegen Rassismus und Ausgrenzung aktiv zu werden und sich zu engagieren für Wertschätzung und Respekt, für Vielfalt und Toleranz. Dieses Engagement verdient große Anerkennung“, sagte Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke zur Eröffnung und betonte, dass Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung im Alltag stattfänden. Dann sei es „wichtig, eine Sprache zu finden, um die Dinge beim Namen zu nennen und Menschen für die Demokratie zurückzugewinnen“. Dies könne gelingen, wenn Menschen „mit dem eigenen Beispiel zeigen, dass ein Zusammenleben mit Achtung vor dem Anderen, mit Respekt und Mitmenschlichkeit besser ist als Grenzen zu ziehen, Andere auszugrenzen oder zu diskriminieren“. Das jährliche Landestreffen wird von den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg (RAA Brandenburg) koordiniert. Die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen und Lehrer beschäftigen sich beim Netzwerktreffen in Workshops mit Kommunikationsgrenzen, der dritten Generation Ostdeutschland und Zeitzeugenarbeit. In Brandenburg haben bislang mehr als 80 Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erworben.

Weitere Informationen zum Landestreffen der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ 2019 am 04.11.2019


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