Magie, Leichtigkeit und Quatsch im Landtag: Fotoausstellung zeigt Begegnungen mit Klinikclowns

Die Klinik war der Geburtsort der Klinik-Clowns – doch mittlerweile sind Hella Propella, Tute Caruso, Frollein Cloudine und Co nicht nur auf Palliativ- und Intensivstationen sowie in der Psychiatrie unterwegs, sondern auch in Senioren- und Reha-Zentren, in Trauergruppen für Kinder, bei behinderten Menschen und Flüchtlingen. Wie die acht Potsdamer Klinikclowns bei ihren regelmäßigen Besuchen in zwölf Einrichtungen des Landes kranken und pflegebedürftigen Menschen Freude schenken und mit dem Personal interagieren, hat der Fotograf Sebastian Höhn über ein Jahr lang verfolgt.

Der Vizepräsident des Landtages Dieter Dombrowski eröffnete die Ausstellung „Ein Augenblick Leichtigkeit – Klinikclowns aus Potsdam unterwegs in Brandenburg“. „Wer die Potsdamer Klinikclowns erlebt, begegnet einem kleinen Wunder“, würdigte Dombrowski die Arbeit des auf Spenden und Fördergelder angewiesenen Vereins „Lachen hilft e. V.“ „Vor den Clowns sind wir alle gleich. Wir sind gleich in unserem Menschsein, unserer Verletzlichkeit, in der Angst, im Schmerz. Wir sind gleich in dem Bedürfnis nach Leichtigkeit und nach Gemeinschaft“.

Nicola Streifler – Theaterpädagogin, Klinik-Clownin und Vorsitzende von Lachen hilft e. V. – führte gemeinsam mit Enrico Ukrow, Geschäftsführer der Kliniken Beelitz, in die neue Foto-Ausstellung ein.

Der 2012 gegründete und zum „Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e. V.“ gehörende gemeinnützige Verein der Potsdamer Klinikclowns präsentierte die Wanderausstellung 2017 zuerst in der Brandenburger Staatskanzlei, bevor sie danach in der Universität der Künste in Berlin sowie Kliniken und Rathäusern gezeigt wurde. Die 37 Fotografien mit Momenten der Nähe, kleinen Lichtblicken und melancholischen Begegnungen sind bis 27. Juni von montags bis freitags (außer feiertags) von 8 bis 18 Uhr im Foyer des Landtages zu sehen.


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