Landeinwärts

Impression von der Ausstellung "Landeinwärts"Impression von der Ausstellung "Landeinwärts"
Quelle: Landtag Brandenburg
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Brandenburgischen Verbands Bildender Künstlerinnen und Künstler zeigt der Landtag die Ausstellung „Landeinwärts“ mit verschiedenen künstlerischen Positionen, die exemplarisch für die Vitalität, Diversität und Innovation der Brandenburger Kunstlandschaft stehen.

Die Ausstellung „Landeinwärts“ richtet den Blick auf das zeitgenössische Kunstschaffen im Flächenland Brandenburg, das sich seit der politischen Wende kontinuierlich verändert und weiter ausdifferenziert. Gerade in jüngster Zeit begeben sich Künstlerinnen und Künstler verstärkt in die urbanen und ländlichen Räume des Landes, sei es langfristig oder temporär. Neue Dialoge, Kooperationen und Bündnisse etablieren sich zwischen den Regionen, Generationen und künstlerischen Sparten.

Die in der Ausstellung präsentierten Künstlerinnen und Künstler verweisen mit ihren Arbeiten auf die sich verändernde künstlerische Praxis, die um neue künstlerische Fähigkeiten, konzeptionelle Herangehensweisen, aktuelle Bezugnahme auf den sozialen, kulturellen, ökonomischen und politischen Referenzrahmen beständig erweitert wird.

Die ausgewählten Positionen erkunden die Fragen der Gegenwart und erzählen von verborgenen und offenkundigen Transformationsprozessen. Spannungsfelder zwischen Natur und Landschaft, Gesellschaft und Kultur, Zugehörigkeit und Mentalität sowie zwischen Zeitgeschichte und Erinnerungskultur werden neu ausgelotet.

Alle Arbeiten der Ausstellung ermöglichen die kritische Reflexion und den Transfer von Wissens- und Erfahrungshorizonten auf höchst professionellem Niveau. Damit geben sie Einblicke in die landesweite Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen, die das kritische Potenzial und die unentbehrliche Rolle der Kunst für die Sinnstiftung und Deutung der Welt manifestieren.

An der Werkschau beteiligen sich u. a. Anna Arnskötter und Lothar Seruset aus Lentzke (Gemeinde Fehrbellin), Christiane Bergelt aus Chorin, Carola Czempik aus Glienicke, Jana Debrodt aus Angermünde, Ulrike Hogrebe aus Gollenberg-Neuwerder, Roland Eckelt und Gabriele Konsor aus Strodehne (Havelland), Adelheid Fuss, Katja Gragert und Monika Schulz-Fieguth aus Potsdam, Andrea Grote aus Kleinmachnow, Sabrina Jung und Jutta Pelz aus Brandenburg an der Havel, Matthias Körner aus Cottbus, Ingar Krauss aus Zechin, Larissa Rosa Lackner aus Böckenberg, Stephane Leonard aus Woltersdorf, die Familie Christa, Conrad und Peter Panzner aus der Gemeinde Niedergörsdorf (Teltow-Fläming), Christiane Wartenberg aus Ortwig/Oderbruch und viele mehr.

Der Brandenburgische Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. wurde am 25. April 1990 von 144 im Land Brandenburg lebenden und wirkenden Künstler/-innen gegründet und hat zurzeit ca. 300 Mitglieder.

Die Ausstellung „Landeinwärts“ ist die achte seit dem Umzug in das neue Landtagsgebäude im Jahr 2014. Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung momentan aufgrund der Coronavirus-Pandemie geltenden abweichenden Zutrittsregelungen nicht im Landtagsgebäude, sondern in Kürze virtuell auf einem 3-D-Rundgang über die Website des Landtages zu sehen ist. Sobald das Gebäude wieder im Regelbetrieb öffnet, kann die Ausstellung montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr besucht werden. Wenn die Bedingungen es wieder zulassen, werden zudem jeden Monat Führungen sowie alle zwei Monate „Kunstsalons“ angeboten. An gesetzlichen Feiertagen ist der Landtag geschlossen. Wenn das Plenum tagt, sind nur Teile der Ausstellung zu besichtigen.

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