Aktuelle Meldungen

Das Aktuellste auf einen Blick: Auf dieser Seite finden Sie nachstehend die fünf neuesten Meldungen aus dem Landtag Brandenburg – kurz und kompakt.


Wie weiter mit dem Wolf?

Blick in den SitzungssaalBlick in den Sitzungssaal Potsdam, 17. Januar 2018. Zum Thema Wolfsmanagement in Brandenburg ist heute das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Ausschuss für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft zu Gast. Die Abgeordneten fragen die BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel und ihren Abteilungsleiter für Artenschutz, Dr. Andreas Krüß, nach der aktuellen Situation des Wolfs in Deutschland. Sie diskutieren, wie man den sogenannten „günstigen Erhaltungszustand“ des Wolfes in Brandenburg definiert und ermittelt – das heißt: Wie muss der Lebensraum aussehen, in dem die Art Wolf dauerhaft (über)leben kann?

Die Ausschussmitglieder hatten sich zum Wolfsmanagement bereits am 22. März und 13. September 2017 mit regionalen Akteuren, einem Vertreter der Europäischen Kommission und Sachverständigen aus Skandinavien im Landtag sowie am 18. Oktober 2017 in Brüssel beraten. Die Abgeordneten erhoffen sich vom BfN weitere Informationen, die u. a. in die abschließende Beratung des an den Ausschuss überwiesenen Antrags der CDU-Fraktion zum Wolf einfließen können: Drucksache 6/6568 „Weidetierhaltung mit Schutzjagden auf Problemwölfe sichern – Landesweit einheitliches Verfahren mit der Wolfsverordnung etablieren“.


Näher ran an die Landespolitik: Erste Ausschüsse des Parlaments jetzt live im Netz

Blick in den SitzungssaalBlick in den Sitzungssaal (eine Kamera in der Saalmitte zeichnet die Sitzung auf) Potsdam, 17. Januar 2018. Neben den Plenardebatten und den Beratungen der Enquete-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen werden ab 2018 auch erste Ausschusssitzungen live im Internet übertragen. Den Auftakt bildet am Mittwoch der Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, in dem die „Fachstelle Altern und Pflege im Quartier“ (FAPIQ), der Städte- und Gemeindebund sowie der Landkreistag zu Gast sind. Sie berichten, wie es dem 2015 im Rahmen der Pflegeoffensive gestarteten Modellprojekt FAPIQ gelungen ist, ein alternsfreundliches Umfeld vor Ort in den Kommunen zu schaffen.

„Gerade in unserem Flächenland und für beruflich oder familiär eingebundene sowie weniger mobile Bürgerinnen und Bürger bietet dieser Service mehr Transparenz in der Landespolitik“, so Landtagspräsidentin Britta Stark zum Start des Live-Streamings.

Näher ran an die Landespolitik: Erste Ausschüsse des Parlaments jetzt live im Netz


Was Politik gut brauchen kann: Ausstellung „Das andere Kapital“ im Landtag

Marie Luise von Halem, Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Landtag Brandenburg (2. v. l.), bedankt sich bei den beiden Ausstellungsinitiatorinnen Dr. Gerlinde Förster (3. v. l.) und Christine Düwel (4. v. l.) von der GEDOK Brandenburg e. V.Marie Luise von Halem, Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Landtag Brandenburg (2. v. l.), bedankt sich bei den beiden Ausstellungsinitiatorinnen Dr. Gerlinde Förster (3. v. l.) und Christine Düwel (4. v. l.) von der GEDOK Brandenburg e. V.Potsdam, 15. Januar 2018. Kapital: Das heißt Geld. Will Investition. Und Rendite. 26 Frauen der GEDOK Brandenburg – Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. – fragen nach einem anderen Kapital – jenseits von Geld, von materiellen oder digitalen Gütern. Ihre Antworten sind jetzt in der ersten von insgesamt drei großen Kunstausstellungen des Landtages im Jahr 2018 versammelt, die die Vorsitzende des Kulturausschusses Marie Luise von Halem am 15. Januar eröffnet hat.

„Das andere Kapital“ – das ist für die Künstlerinnen der Reichtum an Kunst und Sinnstiftendem, an Kultur und Menschlichkeit: Dieser „soziale Humus“ der Gesellschaft als Gegengewicht zur Vermessbarkeit und Ökonomisierung des heutigen Lebens.

Die Kunsthistorikerin und Mitbegründerin der Brandenburger GEDOK, Dr. Gerlinde Förster, und die mit ausstellende Künstlerin Christine Düwel, die gemeinsam diese Präsentation initiiert, konzipiert und umgesetzt haben, bieten im Wechsel fünf Führungen  an. Dazu kann man sich (ausschließlich) bei der GEDOK unter Tel. (033708) 70733 anmelden:

Dienstag, 30.01., 15 Uhr,

Freitag, 9.2., 15 Uhr,

Mittwoch, 21.2., 10 Uhr,

Mittwoch 14.3. 16 Uhr und

Mittwoch, 21.3., 10 Uhr.

Die Ausstellung ist bis 29. März von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr zu sehen (gesetzliche Feiertage ausgenommen). Die Führungen, der Eintritt sowie das 36-seitige Begleitheft sind frei.

Weitere Informationen zur Kunst-Ausstellung „Das andere Kapital“

Was Politik gut brauchen kann: Ausstellung „Das andere Kapital“ im Landtag eröffnet


Zu Raumpionieren und Neulandgewinnern: Enquete-Kommission in der Uckermark

Landgasthof „Zum Grünen Baum“ in Temmen-Ringenwalde (Uckermark)Landgasthof „Zum Grünen Baum“ in Temmen-Ringenwalde (Uckermark)Potsdam/Ringenwalde (Uckermark), 12. Januar 2018. „Kreativität auf dem Land – Raumpioniere, lokale Identität und bürgerschaftliches Engagement“: Zu diesem Thema traf sich die Enquete-Kommission des Landtages am Freitag, 12. Januar in Temmen-Ringenwalde (Uckermark). Im Landgasthof „Zum Grünen Baum“ diskutierten die Abgeordneten öffentlich zur „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“. Zwischen 15.30 und 16.30 Uhr konnten Bürgerinnen und Bürger Fragen und Anregungen an die Kommissionsmitglieder richten.

Raumpioniere – das sind kleine Netzwerke für Lebensqualität und Gemeinwohl – berichteten der Kommission von ihren Projekten und den Herausforderungen ihrer Arbeit. Auf einem Rundgang durch die Gemeinde Temmen-Ringenwalde machten sich die Kommissionsmitglieder mit konkreten Aktivitäten der Raumpioniere aus der Uckermark bekannt. 

Sylvia Hirsch von der Robert-Bosch-Stiftung stellte das Projekt „Neulandgewinner – Zukunft erfinden vor Ort“ vor. Andreas Willisch vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung erörterte praktische Erfahrungen des Projektes „Neulandgewinner“. Harriet Völker informierte die Kommissionsmitglieder über das Projekt „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ der Kulturstiftung des Bundes.

Außerdem beschäftigte sich die Kommission auf der Sitzung mit ihrem Zwischenbericht und eingegangenen Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern.

Hintergrund:

Raumpioniere sind kleine Netze von Akteuren, die neuartige Nutzungen, Institutionen und Organisationen für ländliche Räume erproben, deren ursprüngliche Funktionen ausgedünnt oder völlig verloren gegangen sind. In Räumen mit besonderem Erneuerungsbedarf entwickeln Raumpioniere als innovative Mikronetze beispielhafte Taktiken zur Reaktivierung dieser Räume. Sie bündeln neue Nutzungsideen zu anschluss- wie zukunftsfähigen Kultur-und Organisationsformen und wirken wie ein Inkubator auf weitere Räume.

„Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung und wird durchgeführt mit dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung (Berlin). Gefördert werden engagierte Menschen, Vereine und Initiativen, die durch ihr Denken und ihr Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Weitere Informationen und Projektbeispiele sind unter www.neulandgewinner.de erhältlich.

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel: Das Programm ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und unterstützt Regionen dabei, ihre Kulturorte und ihr Kulturangebot dauerhaft zu stärken. Beteiligt sind bislang die Regionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und die Schwäbische Alb. Ab 2018 kommen weitere Regionen hinzu. Von 2016 bis 2023 suchen die beteiligten regionalen Theater, Stadtbibliotheken, Regionalmuseen, Kulturzentren sowie Opern- und Kunstfestivals in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung vor Ort Antworten, wie ein lebendiges Kulturangebot im ländlichen Raum in Zukunft aussehen und organisiert werden kann. Weiterführende Informationen sind unter www.trafo-programm.de abrufbar.

Auf zu Raumpionieren und Neulandgewinnern: Enquete-Kommission in der Uckermark


Ausstellung „Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern” im Landtag eröffnet

Der Vorsitzende des Europa-Ausschusses Marco Büchel begrüßt zur Ausstellungseröffnung.Der Vorsitzende des Europa-Ausschusses Marco Büchel begrüßt zur Ausstellungseröffnung.Potsdam, 9. Januar 2018. Der Vorsitzende des Europa-Ausschusses Marco Büchel eröffnete in Vertretung der Präsidentin heute die Ausstellung „Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern”. Joanna Sobolewska-Pyz, die Vorsitzende der Assoziation „Kinder des Holocaust“ in Polen, und die Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dr. Dagmar Enkelmann, führten in die Ausstellung ein.

Während der deutschen Okkupation Polens im 2. Weltkrieg konnten etwa 5.000 jüdische Kinder gerettet werden. Jahrzehnte später erzählen 15 von ihnen die gleichermaßen erschütternde Geschichte ihres Lebens. Unter dem Titel „Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern“ entstand hieraus eine außerordentlich ergreifende, sensibel umgesetzte Ausstellung.

Weitere Informationen und Impressionen zur Ausstellung „Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern”

Kontakt

Landtag Brandenburg
Pressesprecher
Dr. Mark Weber
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Telefon: (0331) 966-1002
Fax: (0331) 966-1005
Mobil: (0177) 3067565

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