Aktuelles aus dem Landtag

Landtagspräsidentin begrüßte den Vorsitzenden des Sjemik Lubuskie und die Vizemarschallin aus Niederschlesien

Landtagspräsidentin Stark mit dem Kuratorium der Europäischen Sportakademie im PlenarsaalLandtagspräsidentin Stark mit dem Kuratorium der Europäischen Sportakademie im PlenarsaalPotsdam, 27. April 2017. Anlässlich einer Kuratoriumssitzung der Europäischen Sportakademie begrüßte Landtagspräsidentin Britta Stark den Vorsitzenden des Sjemik Lubuskie Czeslaw Fiedorowicz und die Vizemarschallin Iwona Krawczyk aus Niederschlesien im Landtag Brandenburg. Dabei würdigte die Präsidentin die erfolgreiche gewachsene Partnerschaft zwischen Brandenburg und Polen und die erfolgreichen Kooperationen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Energie, Bildung oder Kultur als Beitrag zu einer leistungsstarken grenzüberschreitenden Europa-Region.

Wörtlich sagte Stark:

„Ob es um Bahnverbindungen geht oder um den Tourismus, den Katastrophen-, Hochwasser- und Umweltschutz, die Fachkräftesicherung, gemeinsame Jugendprojekte und Sport – mit unseren Nachbarwojewodschaften Lebus und Niederschlesien haben wir einen dynamischen europäischen Verflechtungsraum geschaffen und eine leistungsstarke europäische Region. Ich denke, wir können gemeinsam stolz sein auf das Erreichte und werden zusammen unsere brandenburgisch-polnische Grenzregion noch lebenswerter und attraktiver gestalten. Zu dieser Zusammenarbeit gehört auch die gemeinsame Mitwirkung in europäischen Gremien und Organisationen wie der Europäischen Sportakademie, die als Bildungsdienstleister im Sport den Innovations- und Wissenstransfer fördert und auf ganz konkrete Weise ein zukunftsfähiges Europa mitgestaltet.“

Besuch des Kuratoriums der Europäischen Sportakademie

Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Landtag

Vizepräsident Dieter Dombrowski begrüßt die Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal.Vizepräsident Dieter Dombrowski begrüßt die Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal.Potsdam, 27. April 2017. Zum diesjährigen Zukunftstag waren etwa 60 Jugendliche in den Fraktionen des Landtages Brandenburg zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rollen von Abgeordneten, stimmten über Anträge ab und erkundeten den Landtag. Vizepräsident Dieter Dombrowski begrüßte die jungen Gäste im Plenarsaal: „Politiker zu sein, ist nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Man kommt mit vielen Menschen in den Wahlkreisen in Kontakt und versucht mit Gleichgesinnten, Lösungen für Probleme zu finden. So kann man etwas bewegen und die Gesellschaft mitgestalten.“

Der Zukunftstag hat zum Ziel, Jungen und Mädchen ab Klassenstufe 7 neue Perspektiven für die Berufswahl aufzuzeigen.

Weitere Informationen zum „Zukunftstages für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg“

Europäische Jugendparlament im Landtag Brandenburg

Landtagspräsidentin Britta Stark spricht ein Grußwort beim Europäischen Jugendparlament. Landtagspräsidentin Britta Stark spricht ein Grußwort beim Europäischen Jugendparlament. Potsdam, 22. April 2017. Landtagspräsidentin Britta Stark eröffnete heute das Europäische Jugendparlament im Landtag Brandenburg. Dabei würdigte die Präsidentin das große Engagement der Jugendlichen für europapolitische Fragen und ermutigte sie, sich auch weiterhin mit aller Entschiedenheit für Europa einzusetzen.

Beim Europäischen Jugendparlament im Landtag Brandenburg setzen sich 160 Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen im Rahmen eines internationalen Jugendwettbewerbs mit Fragen der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik und des gemeinsamen Binnenmarkts auseinander, beziehen Position und verfassen Resolutionen, die sie im Plenum vortragen.

Landtagspräsidentin Stark ruft auf zu mehr Engagement für Europa

Neue Ausstellung im Landtag schickt Besucher auf Zeitreise

Potsdam, 11. April 2017. Eine Auswahl der bedeutendsten und interessantesten landesarchäologischen Neuentdeckungen der letzten Jahre ist ab heute im Landtagsfoyer zu besichtigen. Eine neue Ausstellung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums zeigt rund 200 Objekte aus 130.000 Jahren regionaler Kulturgeschichte, darunter glanzvolle Schatzfunde und besonders reiche Grabbeigaben.

Vizepräsident Dieter Dombrowski begrüßt zur Ausstellungseröffnung.Vizepräsident Dieter Dombrowski begrüßt zur Ausstellungseröffnung.Nach den Worten von Parlamentsvizepräsident Dieter Dombrowski ist der Arbeit der zentralen Landeseinrichtung große Bedeutung beizumessen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Abend sagte er: „Die Knochen, Gefäße, Werkzeuge und Schmuckstücke nehmen uns mit auf eine Zeitreise durch die Jahrtausende bis in die frühe Geschichte der Menschheit. Sie zeigen uns, wie weit die märkische Kultur- und Siedlungsgeschichte zurückführt, auf welch einzigartigem Erbe wir in Brandenburg stehen und wie tief unsere Wurzeln sind.“

Unter dem Titel „Zeugen der Vergangenheit – Neues aus der Landesarchäologie“ präsentieren Vitrinen Fundstücke aus ganz Brandenburg. Vermittelt werden deren Alter, ihre Funktion und die Bedeutung der Objekte. Die Funde lassen Brandenburgs lange Historie lebendig werden und machen Kulturgeschichte auch für heutige Generationen erfahrbar. Zugleich dokumentieren sie die modernen Methoden und die interdisziplinäre Arbeitsweise der archäologischen Denkmalpflege und Forschung im Land Brandenburg.

Weitere Impressionen und Informationen zur Ausstellung „Zeugen der Vergangenheit – Neues aus der Landesarchäologie“

Ansprache der UN-Sonderbotschafterin Murad im Landtag

UN-Sonderbotschafterin Nadia Murad spricht zu den Abgeordneten.UN-Sonderbotschafterin Nadia Murad spricht zu den Abgeordneten.Potsdam, 5. April 2017. Die „Sonderbotschafterin für die Würde der Opfer von Menschenhandel“ der Vereinten Nationen, Nadia Murad, hat heute zu den Abgeordneten des Landtages Brandenburg gesprochen. Vor Eintritt in die Tagesordnung der Plenarsitzung berichtete die ehemalige Gefangene der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) über ihr Schicksal. Auf Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sprach sich der Landtag im Dezember 2016 für die Aufnahme einer begrenzten Zahl von Jesidinnen und Jesiden außerhalb des regulären Asylverfahrens in Brandenburg aus. Vor ihrer Rede vor dem Plenum kam Sonderbotschafterin Murad in Begleitung von Vertreterinnen und Vertretern des Landes Baden-Württemberg mit Mitgliedern der Fraktionen und der Gruppe ins Gespräch. In Potsdam warb sie heute für die weitere Aufnahme von Flüchtlingen ihrer Glaubensgemeinschaft. Auf Einladung des Präsidiums wird das geistliche Oberhaupt der Jesiden, Baba Sheikh, im Mai 2017 mit einer Delegation nach Potsdam reisen. Murad (*1993) ist Angehörige der Volksgruppe der Jesiden. Im Jahr 2014 wurde sie von Terroristen des „Islamischen Staates“ aus ihrem Heimatdorf Kocho im Nordirak verschleppt. Ihre Mutter und sechs ihrer Brüder wurden getötet. Insgesamt verlor Murad durch die Gewalttaten des IS 18 Familienangehörige. Monatelang wurden sie und ihre zwei Schwestern gefangen gehalten und Opfer von Vergewaltigung und Folter. Murad gelang die Flucht. Im Rahmen des baden-württembergischen Sonderkontingents für 1000 traumatisierte Flüchtlinge gelangte sie 2015 nach Deutschland. Im September 2016 wurde sie zur UN-Sonderbotschafterin ernannt.

UN-Sonderbotschafterin Murad spricht im Landtag

Landtag gedenkt Opfer der Anschläge von London und St. Petersburg

Gedenkminute im Plenarsaal.Gedenkminute im Plenarsaal.Potsdam, 5. April 2017. Mit einer Schweigeminute hat der Landtag Brandenburg heute der Opfer des Attentates von London und des Anschlages von St. Petersburg gedacht. Vor Eintritt in die Tagesordnung der heutigen Plenarsitzung betonte Parlamentspräsidentin Britta Stark die Verbundenheit und das Mitgefühl der Abgeordneten mit den Hinterbliebenen und allen Bürgerinnen und Bürgern Großbritanniens und Russlands. Im Londoner Regierungsviertel hatte Ende März ein Mann vier Menschen getötet. Die russische Metropole St. Petersburg wurde am vergangenen Montag von einer Bombenexplosion in der U-Bahn erschüttert. 14 Menschen verloren dabei ihr Leben.

Kontakt (Aktuelles)

Landtag Brandenburg
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Telefon: (0331) 966 -1002
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