„Kunst im Landtag“: Landtagspräsidentin eröffnet Jahresausstellung 2021 „Landeinwärts“

Eine Stadtlandschaft mit Anagramm, eine unbekannte Beeskower Landschaftsgottheit, ein geschrumpfter See mit Ruderboot und Hütte: Mit 30 künstlerischen Positionen zeigt der Brandenburgische Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. (BVBK) in der Jahresausstellung 2021 „Landeinwärts“ eine Schau, die exemplarisch für die Vitalität, Diversität und Innovation der Brandenburger Kunstlandschaft steht. Zu sehen sind Zeichnungen, Grafiken und Gemälde ebenso wie Skulpturen und Fotografien. Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke, BVBK-Geschäftsführerin Petra Schmidt Dreyblatt, BVBK-Vorstandsvorsitzende Jutta Pelz und Vorstandsmitglied Christiane Bergelt eröffneten heute die diesjährige Ausstellung der Reihe „Kunst im Landtag“. Aufgrund der Corona-Pandemie fand keine Vernissage mit Gästen und Publikum statt.

Zur Eröffnung sagte Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke: „Die neue Jahresausstellung im Landtag richtet den aufmerksamen Blick in die weite Fläche. Sie lädt ein zur Wanderung durch die Regionen Brandenburgs, zu ihren Künstlerinnen und Künstlern und zur Auseinandersetzung mit Bildender Kunst. In der Schau wird deutlich, wie sehr sich Brandenburg verändert hat und noch verändert. Das Parlament und die Politik brauchen diese Reflexion, die Sichtweisen und Meinungsbilder, auch kritische. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung – ob auf digitalem Rundgang oder hoffentlich bald wieder im Landtagsgebäude – viele Entdeckungen und Anregungen.“

Petra Schmidt Dreyblatt, Geschäftsführerin des Brandenburgischen Verbands Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. und Kuratorin der Jahresausstellung: „Die Ausstellung richtet den Blick auf knapp 30 Künstlerinnen und Künstler, die exemplarisch für die Vielfalt künstlerischer Positionen und Ausdrucksformen in Brandenburg stehen. Die Kunstwerke spiegeln unter anderem die engagierte Auseinandersetzung mit zeitgeschichtlichen und aktuellen politischen Bezügen, verborgenen Geschichten, Landschafts- und Gesellschaftstransformationen, Natur und Kultur sowie Fragen der Zugehörigkeit. In den gezeigten künstlerischen Arbeiten verweben sich künstlerisches Handwerk, künstlerische Recherche, Wissensaneignung und Reflexion gleichermaßen.“

„Landeinwärts“ ist die achte Jahresausstellung seit dem Umzug in das neue Landtagsgebäude 2014. An der Werkschau, die der Brandenburgische Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. anlässlich seines 30-jährigen Bestehens gestaltet hat, beteiligen sich u. a. Anna Arnskötter und Lothar Seruset aus Lentzke (Gemeinde Fehrbellin), Christiane Bergelt aus Chorin (Nachwuchsförderpreis des Landes Brandenburg 2017), Carola Czempik aus Glienicke, Jana Debrodt aus Angermünde, Ulrike Hogrebe aus Gollenberg-Neuwerder, Roland Eckelt und Gabriele Konsor aus Strodehne (Havelland), Adelheid Fuss, Katja Gragert und Monika Schulz-Fieguth aus Potsdam, Andrea Grote aus Kleinmachnow, Sabrina Jung und Jutta Pelz aus Brandenburg an der Havel, Matthias Körner aus Cottbus, Ingar Krauss aus Zechin (Brandenburgischer Kunstpreis für Fotografie 2020), Larissa Rosa Lackner aus Böckenberg (Nachwuchsförderpreis für Bildende Kunst 2020), Stephane Leonard aus Woltersdorf (Brandenburgischer Kunstpreis 2019), die Familie Christa, Conrad und Peter Panzner aus der Gemeinde Niedergörsdorf  in Teltow-Fläming (Conrad Panzner: Nachwuchsförderpreis 2018), Christiane Wartenberg aus Ortwig/Oderbruch (Preis für künstlerisches Lebenswerk des Brandenburgischen Kunstpreises 2019) und viele mehr.

Die Jahresausstellung ist bis Dezember 2021 im Landtag Brandenburg montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr zu sehen. Leider ist das Haus aufgrund der Corona-Pandemie für Besucherinnen und Besucher derzeit nicht zugänglich. Voraussichtlich von Mitte März an kann die Ausstellung über die Website des Landtages auf einem virtuellen Rundgang erkundet werden. Sobald die Bedingungen es zulassen, sind zudem Führungen geplant.


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