Ansprache von Vizepräsident Dombrowski in Sachsenhausen

Auch in diesem Jahr laden der Landtag Brandenburg und die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen gemeinsam zu einer öffentlichen Veranstaltung anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus ein. Sie findet

am Freitag, dem 27. Januar 2017
ab 11:00 Uhr
in der Gedenkstätte Sachsenhausen,
Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg

statt. Erinnert wird insbesondere an die Opfer des NS-Terrors im „Zellenbau“ des KZ Sachsenhausen. Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski hält am zentralen Gedenkort „Station Z“ eine Rede und legt einen Kranz nieder.

Medienvertreter sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.


Hintergrund:
Schon im Winter 1936/37 ermordete die Konzentrationslager-SS in dem damals noch im Bau befindlichen Zellengefängnis die ersten Häftlinge. Im Februar 1937 wurde das Lagergefängnis des KZ Sachsenhausen - im SS-Jargon „Zellenbau“, von den Häftlingen auch Bunker genannt - fertiggestellt und offiziell in Betrieb genommen. In diesem vom Häftlingslager durch eine Mauer abgetrennten Arrestbereich mussten die Häftlinge auch Strafen wie „Dunkelarrest“, „Pfahlhängen“ und „Prügelstrafe“ sowie weitere Misshandlungen erdulden. Daneben diente der „Zellenbau“ als „Sondergefängnis“ der Gestapo und des Reichssicherheitshauptamtes. Zahlreiche prominente Häftlinge wie z. B. Martin Niemöller, Georg Elser, Herschel Grynszpan oder Stefan Grot-Rowecki waren hier inhaftiert.

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