In Nähe und Distanz verbunden: Stark eröffnete große Jahresausstellung mit Kunst aus Polen und Deutschland im Landtag

Sie sind bereits international oder bisher weniger bekannt, sie feiern die klassische wie die Postmoderne, bedienen sich traditioneller Techniken oder wagen Experimentelles - sie, ihre Länder und ihre Kunst sind durch Nähe und Distanz miteinander verbunden: 65 Maler/innen und Grafiker/innen aus Polen und Deutschland stellen für ein Jahr im Brandenburger Landtag 180 Druckgrafiken aus. Die Linol- und Holzschnitte, Lithografien und Radierungen, Sieb- und Offsetdrucke, digitale Fotos und Video-Stills entstanden in der Zeit von den 1960er Jahren bis heute. „Sąsiedztwo i Distanz / Nähe und Dystans“ ist die erste Ausstellung des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst im Landtag.

Der Titel verweist auf die unterschiedlichen Schaffens- und Verständigungsprozesse in der bildenden Kunst in Deutschland und in Polen“, sagte Parlamentspräsidentin Britta Stark zur Eröffnung am Dienstag. „Gemeint ist aber wohl auch die Nähe und Distanz zwischen Kunst und Politik in der DDR und im sozialistischen Polen - und die Frage nach den Beziehungen von Kunst und Politik heute. Die Arbeiten erzählen vom Umgang mit Diktaturerfahrungen und mit künstlerischer Freiheit in der Demokratie.“ Kunst sei im Landtag hochwillkommen, so Stark. „Sie eröffnet uns neue Sichtweisen und gibt uns und den hoffentlich vielen Besucherinnen und Besuchern zu denken.“

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus und Frankfurt (Oder) beherbergt mit 42.000 Werken die umfassendste museale Sammlung von Kunst aus der DDR bzw. Ostdeutschland sowie nachfolgenden künstlerischen Traditionslinien. Die Ausstellung im Landtag ist vom 31. Januar bis zum 27. Dezember 2019, montags bis freitags, 8 bis 18 Uhr, außer an gesetzlichen Feiertagen, bei freiem Eintritt zu sehen. An vier Terminen führt Kustos Armin Hauer Interessierte durch die Ausstellung. Näheres auf der Website des Landtages.

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