Landtagspräsidentin Stark: „Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 ist ein Schlüsselereignis für die deutsche und die europäische Geschichte“

Zum 66. Jahrestag des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR sagt Landtagspräsidentin Britta Stark:

„Die revolutionäre Bewegung am 17. Juni 1953 war ein Durchbruch zur Freiheit. Der Volksaufstand steht im Zusammenhang eines Freiheit suchenden Europas nach den Traumata der beiden Weltkriege. Der Aufstand ist damit nicht nur ein Schlüsselereignis für die deutsche, sondern auch für die europäische Geschichte. Die Erinnerung an die Menschen, die für ihren Mut und ihre Zivilcourage auf offener Straße erschossen, in Gefängnissen gefoltert und hingerichtet wurden, werden wir wachhalten.“

Am 17. Juni vor 66 Jahren sind Menschen in mehr als 300 Orten, darunter auch in Brandenburg, wütend und entschlossen auf die Straße gegangen – in der Hoffnung auf Freiheit und im Vertrauen darauf, dass man mit Mut und Zusammenhalt eine bessere Gesellschaft gestalten kann. Der 17. Juni ist aber auch der Tag, an dem acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder Panzer rollten und auf Menschen geschossen wurde.

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