Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke zum Gedenken an den 20. Juli 1944

Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke erklärt zum 76. Jahrestag des gescheiterten Attentats- und Umsturzversuchs gegen Hitler am 20. Juli 1944:

„Auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges darf die Erinnerung an all diejenigen, die gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft aufgestanden sind, nicht verblassen. Die Widerstandskämpfer wussten, dass sie ihr Leben riskierten. Sie folgten ihrem Gewissen. Sie haben gehandelt, statt wegzusehen; sie haben ihre Stimme erhoben, statt zu schweigen. Diesem Mut, den viele mit dem Leben bezahlten, gebührt unsere größte Hochachtung und unser Respekt. Erweisen wir den Widerstandskämpfern Ehre, indem wir laut und entschieden widersprechen, wenn die Demokratie und unsere Werte verächtlich gemacht werden. Erweisen wir ihnen Ehre, indem wir Zivilcourage beweisen, wenn Menschen unsere Hilfe benötigen. Erweisen wir ihnen Ehre, indem wir Mut aufbringen, wenn er andere verlässt.“

Am 21. Juli 2020 wird ein von der Landtagspräsidentin gespendeter Kranz im Rahmen des Gedenkens in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow niedergelegt.


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