Parität mit Leben füllen: Stark setzte mit Frauen aus dem ganzen Land Schlüsselthemen für Politik

Was sich Frauen von der Parität in Parlamenten versprechen und welche Schlüsselthemen sie dort setzen wollen, war am Dienstagabend Thema im Plenarsaal des Landtages. Das deutschlandweite erste, im Brandenburger Landtag beschlossene Paritätsgesetz sei ein Ergebnis von Überzeugungsarbeit und harten Debatten, aber keinesfalls das Ende eines Diskussionsprozesses, bekräftigte Parlamentspräsidentin Britta Stark vor rund 100 engagierten Frauen aus ganz Brandenburg.

Die Gleichberechtigung von Frauen in Parlamenten wird die Politik und Gesellschaft verändern. Wir sind nun gefordert, unsere Schlüsselthemen zu setzen und damit die Richtung zu bestimmen.  Denn ohne Geschlechterparität bleibt die Demokratie unvollendet“, sagte Britta Stark auf der Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages, zu der sie mit frauenpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen in den Landtag eingeladen hatte. „Mit dem im Brandenburger Landtag beschlossenen Paritätsgesetz sind wir bundesweit Vorreiter und geben vielen politisch engagierten Frauen in Deutschland Rückenwind. Die Gleichberechtigung der Geschlechter gehört wie soziale Gleichberechtigung, Gewaltfreiheit und Selbstbestimmung zu den Grundvoraussetzungen einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft“, so Stark.

Unter der Überschrift „Wir machen Geschichte. Parität und die Zukunft der Demokratie“ brachten politisch engagierte Frauen aus Brandenburg in einer Fish-Bowl-Diskussion ihre Themen und Erwartungen für die Arbeit in paritätisch besetzten Parlamenten ein. Präsidentin Britta Stark nahm eine vom Frauenpolitischen Rat übergebene Unterschriftensammlung entgegen, mit der die uneingeschränkte Parität – so auch für kommunale Parlamente – gefordert wird. Der von Dr. Uta Kletzing moderierte und von Saskia Pauli musikalisch begleitete Abend war Teil der Brandenburgischen Frauenwoche unter dem Motto „Hälfte Hälfte – so einfach“.


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