Regenbogenflagge gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie im Hof des Landtages gehisst

Am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie haben die Vizepräsidentin des Landtages Brandenburg, Barbara Richstein, sowie die gleichstellungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen im Innenhof des Landtages die Regenbogenflagge als Symbol für Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt gehisst. Beteiligt waren zudem die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Anna Heyer-Stuffer, der Leiter der Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg, Jirka Witschak, der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin Brandenburg (LSVD), Christopher Schreiber, sowie für den Verein Andersartig Nadine Bochert-Apfelbacher und Lars Bergmann. Auch zahlreiche Abgeordnete des Landesparlaments nahmen an der Flaggenaktion teil.

Vizepräsidentin Barbara Richstein sagte bei der Veranstaltung: „Straftaten im Zusammenhang mit sexueller Orientierung des Opfers gelten als politisch motiviert – und das ist auch richtig: Gewalt und Diskriminierung sind ein gesellschaftliches Problem und ein Thema für die Politik. Mit der Regenbogen-Flagge setzen wir heute ein Zeichen gegen Gewalt und Diskriminierung, ein Zeichen für Lebensfreude, Diversität und Mut. Zugleich weist dieser Tag über seinen eigentlichen Anlass hinaus: Wir wollen eine Gesellschaft, in der Unterschiede kein Problem darstellen und keinen Vorwand für Konflikte liefern – sondern eine Gelegenheit sind zum produktiven Austausch, zur Wahrnehmung verschiedener Perspektiven, zur Erweiterung des eigenen Horizonts.“

Der 17. Mai wird seit 2005 international als Aktionstag gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie begangen.


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