Beim 21. Landestreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mahnt Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke Haltung im Alltag an

Unter dem Motto „Grenzen überwinden – Akteur*innen verbinden“ kommen heute etwa 130 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aus etwa 30 Schulen zum 21. Landestreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zusammen.

Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke eröffnete die Veranstaltung. „Heute kommen Schüler und Lehrkräfte zusammen, die sich an ihren Schulen selbstbestimmt und freiwillig dafür entschieden haben, gegen Rassismus und Ausgrenzung aktiv zu werden und sich zu engagieren für Wertschätzung und Respekt, für Vielfalt und Toleranz. Dieses Engagement verdient große Anerkennung“, sagte sie in ihrem Grußwort. An den „Schulen ohne Rassismus“ versuchten Schüler und Lehrkräfte gemeinsam, Wege zu finden zu Wertschätzung und Respekt, wenn es zu Gewalt oder diskriminierenden Äußerungen komme. „Das klingt viel einfacher als es ist“, sagte die Landtagspräsidentin und betonte, dass Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung im Alltag stattfänden. „Manchmal gehen die Grenzen mitten durch die Familie, den Sportverein, den Freundeskreis.“ Dann sei es „wichtig, eine Sprache zu finden, um die Dinge beim Namen zu nennen und Menschen für die Demokratie zurückzugewinnen“. Dies könne gelingen, wenn Menschen „mit dem eigenen Beispiel zeigen, dass ein Zusammenleben mit Achtung vor dem Anderen, mit Respekt und Mitmenschlichkeit besser ist als Grenzen zu ziehen, Andere auszugrenzen oder zu diskriminieren“.

Das jährliche Landestreffen wird von den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg (RAA Brandenburg) koordiniert. Die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen und Lehrer beschäftigen sich im Rahmen des Netzwerktreffens in verschiedenen Workshops unter anderem mit Kommunikationsgrenzen, der dritten Generation Ostdeutschland und Zeitzeugenarbeit.

In Brandenburg haben bislang mehr als 80 Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erworben. Dieser beinhaltet auch die langfristige Verpflichtung, Aktionen und Projekte gegen Rassismus durchzuführen.


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