Stellenangebote

zwei Bürgerberaterinnen/zwei Bürgerberater

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) ist für das Land Brandenburg Trägerin der Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe. Sie bietet ein Hilfesystem für Menschen, die in der Zeit zwischen 1945 und 1990 als Kinder und Jugendliche Leid und Unrecht in stationären Einrichtungen der Psychiatrie und Behindertenhilfe erlitten. Die Anlauf- und Beratungsstelle unterstützt Betroffene bei der Inanspruchnahme von Hilfen. Die Arbeit der Anlauf- und Beratungsstelle Stiftung Anerkennung und Hilfe endet am 31. Dezember 2021.

Die LAkD sucht für die Anlaufstelle Anerkennung und Hilfe frühestens zum 1. April 2018 befristet bis zum 31. Dezember 2020 mit der Option der Verlängerung um ein Jahr am Dienstort Potsdam

zwei Bürgerberaterinnen/zwei Bürgerberater

mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • Beratung von Menschen, die in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie in der Bundesrepublik und DDR untergebracht waren, ggfs. auch aufsuchend
  • Prüfung von Hilfeansprüchen, Bearbeitung der Dokumentations- und Erfassungsbögen und damit verbundene Verwaltungstätigkeiten
  • Unterstützung bei der Aktenrecherche in Archiven und Institutionen
  • Zusammenarbeit mit anderen sozialen und Beratungsinstitutionen sowie Behörden
  • Dokumentation und statistische Auswertung

Anforderungen:

  • mit einem Bachelorgrad abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder gleichwertiger Hochschulabschluss (z. B. Dipl.-Sozialpädagoge/ Dipl.-Sozialpädagogin FH) und Berufserfahrung in der sozialen Arbeit mit Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen
  • Beratungserfahrungen mit belasteten und traumatisierten Menschen
  • gute Kenntnisse der Sozialgesetzgebung und des Hilfesystems für Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen
  • Kenntnisse der Geschichte der Behindertenhilfe und Psychiatrie in der Bundesre-publik oder DDR
  • hohes Organisationsgeschick, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Belastbarkeit
  • Führerschein Kl. B

Die auszuübenden Tätigkeiten lassen eine Bewertung bis zur Entgeltgruppe 10 TV-L zu.

Für nähere Informationen zum Ausschreibungsverfahren stehen Ihnen Frau Hilliger (Tel.: 0331/237 292 0) und Frau Domhardt (Tel.: 0331/237 292 27) gern zur Verfügung.

Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die Bestimmungen des SGB IX.

Ihre schriftlichen, aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 27. Januar 2018 (Datum des Poststempels) an: LAkD, Frau Hilliger – persönlich, Hegelallee 3, 14467 Potsdam.

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Referent/-in für den Petitionsausschuss

Die Landtagsverwaltung ist Dienstleister für das Parlament und die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg. Aufgabe der Landtagsverwaltung ist es, den möglichst reibungslosen Ablauf des parlamentarischen Betriebes sicherzustellen und die organisatorischen, technischen und materiellen Voraussetzungen für die Arbeit der Abgeordneten im Landtag zu schaffen, soweit dies nicht Aufgabe der Fraktionen ist.

In der Verwaltung des Landtages Brandenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

einer Referentin/eines Referenten

für den Petitionsausschuss

Besoldungsgruppe A 14 BbgBesG bzw. Entgeltgruppe E14TV-L

mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden unbefristet zu besetzen. Es besteht die Möglichkeit einer Verbeamtung.

Der Petitionsausschuss berät und beschließt auf der Grundlage von Artikel 24 der Landesverfassung sowie des Petitionsgesetzes über Bitten, Beschwerden und Vorschläge von Bürgerinnen und Bürger, die sich damit an den Landtag oder direkt an den Petitionsausschuss gewandt haben.

Ihre Aufgaben:

  • juristische Beratung und fachliche Begleitung des Ausschusses und seiner Mitglieder
  • Bearbeitung von Petitionen, einschließlich der Erarbeitung schriftlicher Voten und Beschlussvorlagen
  • Organisation und Unterstützung der Abgeordneten bei der Durchführung von Sitzungen und Informationsveranstaltungen am Sitz des Landtages und landesweit
  • Beratung von Bürgerinnen und Bürgern zum Petitionswesen

Ihr Profil:

  • Juristin/Jurist mit der Befähigung zum Richteramt
  • sehr gute Kenntnisse im Staats- und Verwaltungsrecht
  • Verständnis für politische Zusammenhänge, insbesondere Kenntnisse über die aktuellen Politikfelder im Land Brandenburg
  • routinierter Umgang mit IT-Bürotechnik und die Bereitschaft zur Einarbeitung in neue IT-Software
  • ausgeprägte Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit sowie problembewusstes und sensibles Agieren
  • gute Auffassungsgabe, die Fähigkeit zur gründlichen und selbständigen Arbeit auch unter Zeitdruck

Unser Angebot:

  • Vielseitiges anspruchsvolles und interessantes Aufgabengebiet an der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung,
  • individuelle Fortbildungsmöglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Entwicklung,
  • flexible Arbeitszeiten im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten,
  • ein freundliches und hilfsbereites Team, das Sie vom ersten Tag einbindet und unterstützt
  • ein attraktiver Standort im Herzen der Landeshauptstadt Potsdam, der mit dem öffentlichen  Nahverkehr - auch von Berlin - gut erreichbar ist
  • modernes, gut ausgestattetes Arbeitsumfeld.

Für Schwerbehinderte gelten die Bestimmungen des SGB IX.

Die Stelle ist grundsätzlich für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 19. Januar 2018 mit den üblichen Unterlagen zu richten an: Landtag Brandenburg, Verwaltung, Herrn Tiggelkamp – persönlich -, Alter Markt 1, 14467 Potsdam.

Ihre Ansprechpartnerin im Personalreferat ist Frau Lange (Tel. 0331 966-1271).

Landtag Brandenburg
Personalreferat
Michael Tiggelkamp, Leiter
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Telefon: (0331) 966-1270
Fax: (0331) 966-991270