„Dienstagsgespräch“ der Fraktion DIE LINKE und der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Verbindung mit der Eröffnung einer Foto-Dokumentation zum Thema „Retter oder Schlepper? Die Rolle von NGOs und der EU im Mittelmeer“

Zeitpunkt

16.01.2018, 17:00 Uhr - 16.01.2018, 20:00 Uhr

Ort

Landtag Brandenburg   Raum: R.2.050

Terminart

Termine der Fraktionen

Beschreibung

Das Schicksal der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer ist aus den Schlagzeilen weitgehend verschwunden, doch die Lage ist unverändert dramatisch: Allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2017 ertranken fast 3.000 Menschen bei dem Versuch, Europa im Schlauchboot zu erreichen. Eine dauerhafte Entspannung der Lage ist kaum in Sicht. Anlass genug, einen genauen Blick auf die Situation vor der Nordküste Afrikas zu werfen, die Rolle der Europäischen Union darin zu analysieren und zu fragen, wo die Verantwortung des Landes Brandenburg liegt

Es diskutieren:

  • Hans-Peter Buschheuer, Sprecher von Sea Eye, ehemaliger Chefredakteur des Berliner Kuriers
  • Andreas Steinert, Mitglied einer Sea Eye-Rettungscrew
  • Andrea Johlige, MdL, Sprecherin für Flucht- und Asylpolitik
  • Uwe Prüfer, Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburg e.V. (VENROB)
  • Khalid Al Aboud, syrischer Flüchtling
  • Moderation: Sven Rosig

Um 17 Uhr wird in den Räumen der Fraktion eine Foto-Dokumentation über die Arbeit der ehrenamtlichen Seenotretter von „Sea Eye“ eröffnet, die seit April 2016 mit zwei Fischkuttern vor der Küste Libyens patrouillieren und seitdem 12.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet haben.

Downloads
Einladung zum Dienstagsgespräch und zur Ausstellungseröffnung „Retter oder Schlepper? Die Rolle von NGOs und der EU im Mittelmeer“ [PDF, 877.2 KB] Termin im .ics-Format

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