Stadt-Umland: Hand in Hand? Enquete in Ketzin zu Kooperationseffekten für ländlichen Raum

Was nützt es dem ländlichen Raum, wenn Städte mit ihrem Umland zusammenarbeiten? Wie können Win-Win-Situationen für Stadt und Umland entstehen? Dazu berät die  Enquete mit Fachleuten

am       Freitag, 31. August 2018,
um      10:00 Uhr
im        Bürgersaal der Stadt Ketzin
            Rathausstraße 29, 14669 Ketzin/Havel

Im 2015 in Brandenburg gestarteten Stadt-Umland-Wettbewerb bekamen 16 von 46 eingereichten Beiträgen EU-Mittel. Die Enquete-Kommission des Landtages will erörtern, ob dieses Instrument den ländlichen Raumes beleben kann und in der nächsten EU-Förderperiode, gegebenenfalls verbessert, fortgesetzt werden sollte.

Nach der Vorstellung des aus drei EU-Fördertopfen gespeisten Programms durch die Landesregierung berichten kommunale Vertreter aus dem Landkreis Elbe-Elster und der Stadt Finsterwalde, deren gemeinsames Projekt gefördert wird, von ihren praktischen Erfahrungen und Erwartungen. Vom Bürgermeister der Stadt Rathenow erfährt die Kommission, weshalb die gemeinsame Bewerbung seiner Stadt und weiterer Kommunen des Westhavellandes nicht berücksichtigt wurde. Der Leiter der Planungsstelle der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree wird den Stadt-Umland-Wettbewerb aus planerischer Sicht und mit Blick auf dessen Nutzen für ländliche Räume bewerten.

Am Nachmittag ab ca. 15 Uhr können Bürgerinnen und Bürger in einer Sprechstunde ihre Anliegen an die Kommission herantragen sowie Journalistinnen und Journalisten Fragen stellen.

Die Tagesordnung ist beigefügt. Die darauffolgende Sitzung der Enquete-Kommission 6/1 findet am 28. September im Landtag statt.

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Landtag Brandenburg
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