Lange Nacht des Parlaments am 11. September 2026
18 bis 24 Uhr
Am 11. September 2026 ludt der Landtag Brandenburg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger erstmals zur „Langen Nacht des Parlaments“ in das Parlamentsgebäude in Potsdams historischer Mitte ein. Die Veranstaltung bot kulturelle Programmhighlights, politische Gespräche, persönliche Begegnungen und vielfältige Informationsangebote. Das Veranstaltungsprogramm kann hier heruntergeladen werden:
Im Rahmen der „Langen Nacht des Parlaments“ bestand zwischen 18 und 24 Uhr die Möglichkeit, das Parlamentsgebäude als „Herzkammer der Demokratie“ zu erleben. Gäste konnten das wiederaufgebaute ehemalige Potsdamer Stadtschloss mit seiner modernen Innengestaltung erkunden und dabei Einblicke in die vielfältige Arbeit der Abgeordneten sowie der Landtagsverwaltung erhalten.
Den Auftakt machte der Fanfarenzug Frankfurt (Oder), der ab 17:15 Uhr die eintreffenden Gäste im Innenhof begrüßte. Ab 18 Uhr war das Parlamentsgebäude zugänglich, um 18:15 Uhr eröffnete die Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke die Veranstaltung im Plenarsaal.
Besucherinnen und Besucher konnten im Rahmen der Veranstaltung die verschiedenen architektonischen Highlights des Hauses, darunter das Knobelsdorff-Treppenhaus und das Archäologische Fenster, besichtigen. Auch die Landtagspräsidentin öffnete ihr Dienstzimmer für interessierte Gäste. Im Haus informierten die Fraktionen SPD, AfD, CDU, BSW sowie die Gruppe WfB über ihre parlamentarische Arbeit und politischen Schwerpunkte und boten Gelegenheit zum direkten Gespräch.
Das Herzstück des Gebäudes, der Plenarsaal, war ebenfalls für Besucherinnen und Besucher geöffnet und diente zugleich als Bühne für ein vielfältiges Abendprogramm. Die Gäste erwartete unter anderem ein politischer Talk mit den Fraktionsvorsitzenden und dem Sprecher der WfB-Gruppe über aktuelle politische Themen, moderiert von Benjamin Lassiwe, dem Vorsitzenden der Landespressekonferenz, sowie ein Late-Night-Talk der Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke mit Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel. Umrahmt wurde dieses Programm von musikalischen Beiträgen, unter anderem von der Gruppe „Popsorben“ sowie dem Landespolizeiorchester Brandenburg.
An verschiedenen Infopunkten wurde außerdem alles Wissenswerte über die Arbeit des Parlaments und über das Gebäude vermittelt. Der Bereich Politische Bildung und Besucherservice gab Einblicke in seine Arbeit und informierte über die wichtigsten Abläufe parlamentarischer Arbeit. Die Landtagsverwaltung stellte sich als Arbeitgeber vor. Am Info-Tresen konnten Gäste mit einem Quiz ihre Kenntnisse über das Parlament testen.
Darüber hinaus waren die Aussteller der Foyer-Ausstellung „When we woke up, it was war“ vor Ort und beantworten Fragen. Im Pressekonferenzraum wurde ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten, darunter eine Lesung des Brandenburgischen Literaturbüros mit Schauspielerin Jutta Hoffmann zum 100. Geburtstag von Günter de Bruyn, ein Talk mit der Potsdamer Bob-Legende Kevin Kuske sowie die Auktion „Diplomatische Geschenke – Zeichen internationaler Freundschaft“, eine Versteigerung von Gastgeschenken des Landtages zugunsten des ASB-Wünschewagens. Der Auktionskatalog kann hier heruntergeladen werden:
Der Petitionsausschuss nahm vor Ort Eingaben und Petitionen entgegen. Ebenso standen der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden sowie die Landesbeauftragten (Landesbeauftragte für Datenschutz und Akteneinsicht, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Landesbeauftragte für Polizeiangelegenheiten und Landesbeauftragter zur Bekämpfung des Antisemitismus) für Gespräche zur Verfügung. Weitere Infostände gab es vom Stenografischen Dienst des Landtages, vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und der Landespressekonferenz sowie zum Weimarer-Dreieck-Tag des Landes Brandenburg im Landkreis Dahme-Spreewald. Gäste hatten zudem die Möglichkeit, einen Blick in die sonst nicht öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten des rbb und der Landespressekonferenz zu werfen.
Anlässlich der aktuellen Jahreskunstausstellung „Land an sich“ wurden in Zusammenarbeit mit der Kuratorin und in Anwesenheit beteiligter Künstlerinnen und Künstler Führungen für interessierte Gäste angeboten. Nur an diesem Abend konnten Gäste außerdem Blumen-Arrangements bewundern, die im japanischen Ikebana-Stil zusammengestellt wurden und von den Werken der Jahresausstellung inspiriert sind.
Der Landtagsimker hat über seine Arbeit informiert und mit Interessierten Kerzen gegoßen. Für das leibliche Wohl sorgten die Cafeteria und die Kantine des Landtages.



























































































