Europaausschuss informiert sich in Helsinki
Potsdam, 21. Mai 2026. Der Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik hat in dieser Woche eine Informationsreise in die finnische Hauptstadtregion Helsinki-Uusimaa unternommen. Ziel der Reise vom 19. bis 21. Mai 2026 war es, die Partnerschaft der Regionen Brandenburg und Helsinki-Uusimaa zu pflegen, zu festigen und einen gezielten Austausch zu relevanten Zukunftsthemen zu führen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte waren vielseitig. Der Ausschuss besuchte die deutsche Botschaft in Finnland, informierte sich beim Regionalverband Helsinki-Uusimaa unter anderem über ein Projekt zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, tauschte sich mit der Stadt Helsinki zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und zur Bildungspolitik aus, besuchte DigiFinland Oy und informierte sich über das finnische digitale Gesundheitsberatungs- und Beurteilungssystem Omaolo.fi, führte Gespräche mit dem finnischen Innovationsfonds Sitra, besuchte den Energie- und Raffineriekonzern Neste, tauschte sich im Folktinget, der Interessenvertretung der schwedischsprachigen Finnen, über Zweisprachigkeit und Minderheitenrechte aus und informierte sich bei der Martti Ahtisaari Peace Foundation über die Arbeit der Stiftung in der Ukraine und in Afrika. Abschließend besuchte der Ausschuss die Zentralbibliothek Oodi.
Im Mittelpunkt vieler Gespräche stand der Austausch über den demografischen Wandel, die Digitalisierung sowie den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und seine Auswirkungen.
An der Informationsreise nahmen für den Europaausschuss dessen Vorsitzender Johannes Funke (SPD) sowie die Landtagsabgeordneten Jean-René Adam (AfD), Melanie Balzer (SPD), Kai Berger (AfD), Julian Brüning (CDU), Kurt Fischer (SPD), Andreas Galau (AfD), Gunnar Lehmann (BSW) und Udo Wernitz (SPD) teil.