Gedenken an Befreiung des Lagers Ravensbrück

Ravensbrück, 3. Mai 2026. Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke hat an die Befreiung des von den Nationalsozialisten errichteten Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück vor 81 Jahren erinnert. Bei einer Feierstunde in der Mahn- und Gedenkstätte bei Fürstenberg/Havel legte sie einen Kranz für die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur nieder. Auch der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, nahm an der Veranstaltung teil.

Das 1939 von der SS errichtete Konzentrationslager war das größte für Frauen auf deutschem Boden. Später wurden ein Männerlager und das sogenannte „Jugendschutzlager Uckermark“ für Mädchen und junge Frauen angegliedert. Bis zum Kriegsende wurden in Ravensbrück mehr als 140.000 Frauen, Männer und Kinder als Häftlinge registriert. Ende April 1945 befreiten sowjetische und polnische Soldaten hier rund 2.000 Menschen aus der Haft. In dem Lager, in dem die Nazis eine Hinrichtungsstätte und eine Gaskammer bauten, sind nach Angaben der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten zehntausende Menschen ermordet worden oder durch Hunger, Krankheit und medizinische Experimente gestorben.

Nähere Informationen bietet die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten an unter: Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück (1939–1945) | Mahn‑ und Gedenkstätte Ravensbrück

Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke und der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, verneigen sich in Ravensbrück vor den Opfern der nationalsozialistischen Diktatur.
Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke und der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, verneigen sich in Ravensbrück vor den Opfern der nationalsozialistischen Diktatur.
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