Ausstellung zu Frauen gegen das NS-Regime wird eröffnet

Potsdam, 8. Januar 2026. Die erste Foyerausstellung des Landtages Brandenburg in diesem Jahr stellt mutige Frauen vor, die sich dem nationalsozialistischen Regime in Deutschland widersetzten. Zu sehen sind vom 14. Januar an Fotos, Dokumente und Texte zu Widerstandskämpferinnen, die unter hohem Risiko in Deutschland oder aus dem Exil versuchten, dem NS-Regime zu trotzen. Die Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Eingangsbereich des Parlaments wird durch Landtagsvizepräsidentin Dr. Jouleen Gruhn am kommenden Dienstag, 13. Januar 2026, um 18:00 Uhr eröffnet. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Die Ausstellung geht zurück auf ein wissenschaftliches Forschungsprojekt, das die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand nach einem Beschluss des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2019 betreute. Sie zeigt die soziale Breite und die weltanschauliche Vielfalt des Widerstands. Vorgestellt werden die Aktivitäten Prominenter wie Marlene Dietrich oder Therese Giehse ebenso wie die Biografien und Widerstandshandlungen junger oder unbekannter Frauen, etwa Hildegard Loewy oder Elfriede Scholz, geborene Remark. Neben der Vizepräsidentin des Landtages spricht die Leiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Dr. Julia Spohr. Die musikalische Umrahmung der Vernissage übernimmt Violoncellistin Regine Daniels-Stoll aus Frankfurt (Oder).

Die Ausstellung ist im Foyer des Landtages zu sehen vom 14. Januar bis zum 5. März 2026. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Geöffnet ist der Landtag für Besucherinnen und Besucher werktags von 8 bis 18 Uhr.

Titelbild der Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“: Hildegard Loewy
Titelbild der Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“: Hildegard Loewy
© Gedenkstätte Deutscher Widerstand