Präsidentin hisst Regenbogenflagge für Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt

Potsdam, 18. Mai 2026. Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke hat heute zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie gemeinsam mit dem Brandenburger Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, René Wilke, sowie Vertreterinnen und Vertretern der queeren Community die Regenbogenflagge als Symbol für Toleranz und gegen eine Diskriminierung von Minderheiten im Innenhof des Landtages gehisst.

In ihrem Grußwort dankte die Präsidentin den anwesenden Verbänden für ihr Engagement und sagte: „Wir hissen heute die Regenbogenfahne als Zeichen für Vielfalt und Verbundenheit, für Schutz und Unterstützung aller Menschen, die aufgrund ihrer Identität von Abwertung, Diskriminierung oder Gewalt bedroht sind.“ Jeder Mensch sei einzigartig, betonte Liedtke und ergänzte, dies sei „eine herausfordernde Einsicht, die einen Freiheitsprozess verlangt, Leben frei zu gestalten, im Beruf, in der Familie, mit Kindern, in gesellschaftlicher Teilhabe, mit Sichtbarkeit und Anerkennung“.

An der Veranstaltung nahmen weitere Abgeordnete des Landtages teil. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Combo der Polizei Berlin. Der Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) wird seit 2005 jeweils am 17. Mai international begangen.

Präsidentin hisst Regenbogenflagge für Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt
Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke (l.), Minister René Wilke (m.) und Florian Winkler-Schwarz (r.), Leiter des LSVD Berlin-Brandenburg e. V., beim Hissen der Regenbogenflagge
© Landtag Brandenburg