Präsidentin ruft am Welttag des Buches zum Lesen auf
Potsdam, 23. April 2026. Zum Welttag des Buches am 23. April hat Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke zum Lesen aufgerufen. „Bücher haben eine jahrtausendalte Geschichte und sind trotz aller digitaler Errungenschaften unverzichtbar“, sagte die Präsidentin. Ein Buch könne spannend, inspirierend oder lustig sein. „Es begleitet uns im Alltag und schafft eine Verbindung zur Welt des Geschichtenerzählens“, ergänzte sie.
Gerade in der heutigen Zeit, in der Informationen rasant zirkulierten, bleibe das vertiefte Lesen ein „unverzichtbarer Anker für Urteilskraft, Empathie und kritisches Denken“, erklärte die Parlamentspräsidentin. Sie betonte, insbesondere das Vorlesen entfalte eine besondere Kraft: „Es fördert Sprache, weckt Fantasie und schafft Nähe zwischen den Generationen. Wer liest, versteht – und gestaltet unsere Gesellschaft aktiv mit.“
Der 23. April wurde von der Kulturorganisation der Vereinten Nationen UNESCO vor 30 Jahren zum Welttag des Buches ausgerufen. Sie nahm damit den Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes zum Anlass, einen globalen „Feiertag für das Lesen“, für Bücher und für die Rechte von Buchautorinnen und -autoren zu schaffen. In Deutschland wird der Welttag maßgeblich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und von der Stiftung Lesen getragen.