Präsidentin verurteilt Angriff auf Grundstück des Antisemitismusbeauftragten
Potsdam, 4. Januar 2026. Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke hat den Angriff auf das Wohngrundstück des Antisemitismusbeauftragten des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, scharf verurteilt. Die Parlamentspräsidentin erklärte: „Der Angriff auf den Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner ist ein erschreckender und inakzeptabler Akt der Gewalt und Intoleranz. Ich hoffe, dass die Täter schnell ermittelt werden und mit aller Konsequenz strafrechtlich verfolgt werden. Brandenburg duldet keine antisemitische Gewalt und Hetze.“
In der Nacht zum Sonntag hatten mehrere Täter einen Schuppen auf dem Grundstück Büttners in Templin im Landkreis Uckermark in Brand gesetzt. Verletzte gab es laut Polizeiangaben nicht. Die Hintergründe der Tat werden vom Landeskriminalamt derzeit ermittelt. Andreas Büttner wurde am 19. Juni 2024 vom Landtag zum Beauftragten zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg gewählt.