Einbürgerungsfest des Landes Brandenburg 2026
Landtagspräsidentin Liedtke und Sozialminister Wilke begrüßen neue Bürgerinnen und Bürger Brandenburgs
Zum Einbürgerungsfest für Brandenburg haben der Landtag, die Landesregierung und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Sonnabend, den 18. April 2026 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger empfangen. Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke begrüßte die Eingebürgerten in der neuen Bühne Senftenberg. Sozialminister René Wilke hielt ein Grußwort, und die Integrationsbeauftragte des Landes, Diana Gonzalez Olivo, sprach im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Teilnehmenden. Bei der Veranstaltung erhielten die Neubürgerinnen und -bürger ein Buchgeschenk und sangen gemeinsam die deutsche Nationalhymne. Zum Abschluss gab es einen Empfang im Theater.
Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke sagte:
„Wer sich einbürgern lässt, trifft eine bewusste Entscheidung. Er sagt Ja zu diesem Land, seiner Rechtsordnung, seiner Sprache, seinen Regeln und seinen Möglichkeiten. Und er sagt Ja zu einer Zukunft, die ganz in dieser Gesellschaft liegt. Zugehörigkeit entsteht nicht nur in den Zentren unseres Landes. Sie entsteht dort, wo Menschen miteinander leben, arbeiten, lernen, feiern und Verantwortung füreinander übernehmen: in Städten und Gemeinden, in Nachbarschaften, in Vereinen, in Schulen, in Betrieben und Kultureinrichtungen. Gerade deshalb ist es richtig und schön, dass wir heute hier in Senftenberg zusammengekommen sind. Dieser Tag ist auch ein Tag der Ermutigung. Die Neubürgerinnen und Neubürger gehören nun auch politisch in vollem Sinne dazu. Der Landtag Brandenburg ist auch ihr Parlament. Diese Demokratie ist auch ihre Demokratie. Die Verfassung dieses Landes schützt auch sie – und ist zugleich darauf angewiesen, dass wir alle gemeinsam sie mit Leben füllen. Dazu gehört das Wissen, dass unsere Demokratie aus bitteren Erfahrungen entstanden ist und dass sie immer wieder verteidigt werden muss – gegen Hass, gegen Antisemitismus, gegen Rassismus, gegen jede Form der Menschenverachtung.“
Der Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, René Wilke, erklärte: „An eine Einbürgerung werden zu Recht hohe Maßstäbe gesetzt. Sehr gute Sprachkenntnisse, fundiertes Wissen über unser Land, keine Straftaten, gesichertes Einkommen durch Arbeit und mehr. Mit dem Einbürgerungsfest würdigen wir deshalb heute zu Recht Menschen, die diesen fordernden, jahrelangen Weg gegangen sind und sich in Brandenburg erfolgreich ein neues Leben aufgebaut haben. Der Tag heute ist eine Anerkennung dieses bereichernden Weges in unser Land und unsere Gesellschaft. Die Einbürgerung eröffnet neue Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und verbindet sich mit dem Bekenntnis zu unseren gemeinsamen Werten: Unserem Grundgesetz sowie einem respektvollen, friedlichen und pluralen Miteinander. Indem wir diese Werte leben und schützen, sich Menschen uns anschließen und dazu bekennen, stärken wir unser Land und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt."
Das musikalische Rahmenprogramm wurde gestaltet durch den Kammerchor und das Kammerorchester der Kreismusikschule Oberspreewald-Lausitz sowie beim anschließenden Empfang von Narine Mardoyan (Klavier) und Ara Arakelyan (Saxophon).
Der Landtag richtet das Einbürgerungsfest seit 2007 gemeinsam mit der Landesregierung und in diesem Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit einem Landkreis aus. Die Veranstaltung ist ein Zeichen des Willkommens und der Anerkennung für die neuen Bürgerinnen und Bürger Brandenburgs.
Aktuelle Meldung vom 18.04.2026: Eingebürgerte mit Fest in Senftenberg begrüßt






























