Camilla Plastic Ocean Plan

Wie ein transmediales Projekt entsteht

Ausstellungszeitraum: 5. April 2022 bis 30. Juni 2022

Wie wäre es, wenn man Umweltprobleme mit der Expertise und den Ressourcen filmischer Formen so darstellt, dass Lust und Mut zur Veränderung ausgelöst werden? Dies war die Ausgangsfrage für das künstlerische Forschungsprojekt „Transmediales Erzählen: Camilla Plastic Ocean Plan“, aus dem die gleichnamige Ausstellung hervorging: Anhand der fiktiven Reise eines kleinen Mädchens und ihres naturverbundenen Begleiters soll auf die Gefahren und Herausforderungen der Plastikverschmutzung hingewiesen werden.

Im Landtag Brandenburg geben 20 großformatige Gemälde mit erläuternden Hintergrundtexten einen Einblick in das Projekt. Es handelt sich um eine Auswahl von Visualisierungen zu der Geschichte von „Camilla Plastic Ocean Plan“. Sie wurden animiert, so dass man filmisch in sie eintreten kann.

Das transmediale Projekt ist zugleich Horizonterweiterer und Wissensquelle. Es steht für Kunst, Fantasie und Spaß und zeigt zugleich individuelle Handlungsspielräume trotz großer ökologischer Herausforderungen auf. Transmedial heißt, dass über verschiedene Medien und Orte eine Geschichte erzählt wird. Die Methode ist co-kreativ: Über 300 Studierende, Alumni und professionelle Filmschaffende interpretieren Teile der fortlaufenden Geschichte, u. a. mit Zeichnung, Malerei, Videoclips, Musik, Virtual-Reality-Arbeiten und 360-Grad-Film.

Um heute wirkungsvolle Lösungsansätze für komplexe Themen zu finden – wie in diesem konkreten Fall für Plastikmüll in den Meeren – müssen die Sachverhalte aus der Perspektive vieler verschiedener Expertisen umkreist werden. Hier verbinden sich Filmkünstler/-innen mit Wissenschaftler/-innen des Alfred-Wegener-Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Potsdam und Bremerhaven sowie mit internationalen Expert/-innen.

Unter www.camillaplasticoceanplan.com kann die umfangreiche Web-Ausstellung besichtigt werden.


Die Eröffnung der Ausstellung „Camilla Plastic Ocean Plan: Wie ein transmediales Projekt entsteht“ fand am 5. April 2022 um 18:00 Uhr im Landtag statt. Aufgrund der Pandemie war nur ein kleiner Kreis an Teilnehmenden vor Ort zugelassen. Die Veranstaltung wurde per Livestream auf der Website des Landtages übertragen.

Nach Grußworten von Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke sowie Prof. Dr. Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, und Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch, Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, gab Prof. Angelica Böhm, Professorin für Szenografie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, eine kurze Einführung in das Projekt.

Die Ausstellung im Foyer des Landtages Brandenburg kann vom 5. April 2022 bis zum 30. Juni 2022 montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden. An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen.

Ab dem 30. Juni 2022 wird die Fortsetzung des Projekts im Filmmuseum Potsdam präsentiert.

Eröffnung der neuen Ausstellung „Camilla Plastic Ocean Plan“ im Foyer des Landtages

Neue Foyerausstellung: „Camilla Plastic Ocean Plan“ zeigt Projekt gegen Meeresverschmutzung

Hinweise:

Das Landtagsgebäude ist für Besucherinnen und Besucher aktuell wieder öffentlich zugänglich. Die AHA-Regeln sind zu beachten. Derzeit gilt zudem im gesamten Gebäude die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Nähere Informationen zu den aktuell gültigen Zutrittsregelungen finden Sie hier.

Es bestehen keine Parkmöglichkeiten am Landtag Brandenburg. Bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel.