Traditioneller Neujahrsempfang für die Medien 2026
Präsidentin empfängt Journalisten zum Medienempfang
Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke hat am 28. Januar 2026 Journalistinnen und Journalisten aus Brandenburg zum traditionellen Medienempfang im neuen Jahr begrüßt. „Der heutige Abend gehört Ihnen, denen, die begleiten – beobachten, zuspitzen, nachfragen“, bedankte sich die Präsidentin bei den anwesenden Berichterstatterinnen und Berichterstattern. Rund 170 Gäste aus Presse, Funk und Fernsehen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Kirchen und Institutionen kamen zu der Veranstaltung am Potsdamer Hafen gegenüber dem Landtag.
In ihrer Rede sagte die Präsidentin: „Demokratie ist auf Öffentlichkeit angewiesen, muss sich permanent der öffentlichen Meinung stellen. Sie lebt nicht von Einigkeit. Sie lebt vom Perspektivwechsel, von der Auseinandersetzung, auch Streit, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.“ Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hob die zentrale Rolle der freien Presse hervor: „Gerade in Zeiten internationaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und intensiver Debatten ist eine starke, unabhängige Medienlandschaft unverzichtbar.“ In Bezug auf die Entwicklung der Sozialen Medien und Fake News ergänzte der Ministerpräsident, dass das Ringen um Wahrheit und gegen Desinformation oder Manipulation „richtungsweisend für die Zukunft unserer Gesellschaft“ werde.
Der Vorsitzende der Landespressekonferenz (LPK) Brandenburg, Benjamin Lassiwe, betonte in seiner Rede die Bedeutung journalistischer Qualität. Nicht überall werde unparteiisch informiert, so der Vorsitzende der unabhängigen LPK, in der im Land Brandenburg tätige Journalistinnen und Journalisten organisiert sind. Das sei aber kein Anlass für eine Verbotsdebatte, es müsse vielmehr Anlass für eine Qualitätsdebatte werden. Lassiwe sprach sich für mehr Medienbildung an den Schulen aus.













