Britta Stark begrüßte 700.000-ste Besucherin mit Familie aus Werder (Havel) am Tag der offenen Tür

Kurz nachdem sich die Tore zum Tag der offenen Tür im Landtag auftaten, konnte Parlamentspräsidentin Britta Stark die 700.000-ste Besucherin im Parlamentsgebäude begrüßen. Manuela Branzke mit Mann Jörn und den beiden 6- und 9-jährigen Söhnen waren mit Rad und Zug aus Werder (Havel) zu ihrem ersten Landtagsbesuch angereist. Ursprünglich aus der Lausitz stammend sind sie nach zehn Jahren Auslandsaufenthalt in die brandenburgische Heimat zurückgekehrt.

„Dass wir heute am Tag der offenen Tür die 700.000ste/n Besucherin begrüßen konnten, zeigt die Anziehungskraft des Landtages in diesem Gebäude und bestätigt uns in der Philosophie, ein offenes Haus zu sein“, sagte Präsidentin Britta Stark. „Hier wird nicht residiert, sondern diskutiert, wir sind kein Denkmal, sondern ein transparentes Parlament. Die Ausschüsse tagen öffentlich, Ausstellungen und Kantine laden montags bis freitags zum Besuch. Aber heute sind wir ausschließlich für unsere Gäste da, wir suchen das persönliche Gespräch, bekommen Anregungen und Kritik.“

Um 10 Uhr begrüßte Britta Stark gemeinsam mit weiteren Abgeordneten die ersten Gäste am Fortuna-Portal. Dahinter öffneten sich am Samstag auch solche Türen, die ansonsten verschlossen bleiben.

Neben den Büros der Landtagspräsidentin und des Vizepräsidenten öffneten auch der RBB sein Arbeitsstudio und die Fraktionen ihre Beratungsräume, wo sie mit einem eigenen Informations- und Mitmach-Angebot aufwarteten. Die Abgeordneten suchten das persönliche Gespräch mit den Gästen und informierten über ihre parlamentarische Arbeit und den Ablauf demokratischer Prozesse. Beim Stenografischen Dienst konnte man der Weltmeisterin im Protokollieren, Sylvia Beckers, auf die Finger, dem Sorben/Wenden-Rat über die Schulter und mit der Enquete für die ländlichen Regionen in die Zukunft schauen – das Gremium hatte am Vorabend des 6. April seinen Abschlussbericht beschlossen.

Fragen konnten auch den Teams der beiden Landesbeauftragten für Datenschutz bzw. für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie dem Landesrechnungshof gestellt werden. Schlaue Antworten rund um das Parlament wurden dagegen beim Landtagsquiz gesucht – hier gab es je eine Variante für Erwachsene und für Kinder – und am Ende Preise für die Besten. Der künftige „Landtagsimker“ gab einen informellen Vorgeschmack auf seinen „Parlamentshonig“ – noch im Frühjahr 2019 bringt er zwei Beuten mit „echten Bienen“ auf das Dach nahe des Fortuna-Portals. Bevor die Bienen nach Nektar auf der Freundschaftsinsel spähen, sucht der Landtag noch einen Namen für seinen goldenen Genuss: Aus den am Tag der offenen Tür in einen (Honig-)Pott geworfenen kreativen Namensvorschlägen wird der beste ausgewählt und von der Landtagspräsidentin prämiert.

30 Infopunkte auf allen Etagen umfasste der Rundgang durch das Gebäude – beginnend im Foyer bei der aktuellen Fotoausstellung zu den Potsdamer Klinikclowns und dem Archäologischen Fenster über das historische Knobelsdorff-Treppenhaus und alle Etagen hinweg bis zur Dachterrasse. Wer es nicht schaffte, an diesem Tag auch die Jahresausstellung im Landtag mit deutschen und polnischen Druckgrafiken zu besichtigen, konnte sich für eine kostenlose Führung durch die Schau am 9. April (14 Uhr), 6. August (10 Uhr) oder 13. November (14 Uhr) anmelden (info@blmk.de; Tel. 0335 - 283 959 10).

Nach dem Eröffnungswochenende am 18./19.1.2014 mit 22.000 Gästen, dem Bürgerfest zum 25-jährigen Brandenburg-Jubiläum (26.9.2015) und dem Tag der offenen Tür 2017 (1.7.) öffnete sich das Haus am 6. April zum vierten Mal an einem Wochenendtag seinen Gästen. Cafeteria und Kantine boten Suppen, Snacks und Getränke an. Für den Ohrenschmaus sorgte das Saxophon-Trio „Les Connaisseurs“ verantwortlich.

Fotos können angefragt oder in Kürze von der Landtagsseite www.landtag.brandenburg.de heruntergeladen und honorarfrei abgedruckt werden - bei Quellenangabe: Landtag Brandenburg / Stefan Gloede

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